Titanallergie

Titanallergie

Eine Titanallergie kann auch von Prothesen ausgelöst werden die Titan enthalten.

Eine Titanallergie kann auch von Prothesen ausgelöst werden die Titan enthalten.

Bei einer Titanallergie kommt es zu einer Kontaktallergie gegen das Metall Titan. Titan hat als chemisches Element das Elementsymbol Ti und die Ordnungszahl 22. Man zählt es zu den Übergangsmetallen. Im Periodensystem steht es in der 4. Nebengruppe (4. IUPAC-Gruppe) bzw. Titangruppe. Das Metall Titan ist weiß-metallisch glänzend und weißt eine geringe Dichte auf. Es lässt sich gut dehnen und ist korrosions- sowie temperaturbeständig. Es kommt in der Erdkruste als eines der zehn häufigsten Elementen vor. Man findet es fast nur chemisch gebunden als Bestandteil von Mineralien vor.

Man entdeckte das Element im 17. Jahrhundert konnte es aber erst 1930 erstmalig kommerziell nutzen. Es wurde der Krollprozess angewendet um es preiswert in größeren Mengen zu gewinnen.

Man nutzt Titan häufig in Legierungen für medizinische Anwendungen wie Prothesen, da es an sich als allergenfrei gilt oder auch als Edelmetall für Schmuck und Uhren. Als Prothese wird es gern bei künstlichen Hüftgelenken für die Endoprothese genutzt. Alternativ verwendet man heute auch Kunststoffe und Keramik.

Ebenso wird es gern als Implantat bzw. Zahnersatz in der Zahnmedizin genutzt. Man legiert es hier meist noch mit Zinn und Nickel, welche auch zu Allergien führen können..

Bei der Senisbilisierung auf Titan bildet das Immunsystem bei den ersten Kontakten mit dem Metall Antikörper aus, welche bei weiteren Kontakten auf die Allergene des Titan reagieren. Es kommt dann so zu entzündlichen Prozessen im Köper.

Symptome einer Titanallergie

Auch Schmuck und Uhren werden aus Titan gefertigt.

Auch Schmuck und Uhren werden aus Titan gefertigt.

Ähnlich wie bei anderen Metallallergien kommt es bei der Allergie gegen Titan zu folgenden Beschwerden:

  • Veränderungen, Rötungen der Haut
  • Bildung von Blasen, Bläschen und Pusteln auf der Haut
  • Allgemeine Schmerzen und Beschwerden die man nicht zuordnen kann
  • Angeschwollene Schleimhäute in Mund und Rachen

Ob tatsächlich eine Allergie auf Titan vorliegt kann durch eine Epiktutantest ermittelt werden. Hierzu klebt man ein Pflaster mit dem Allergen auf den Rücken des Patienten und beobachtet mögliche Beschwerden für 24 bis 48 Stunden lang.

Häufig führen die in Legierungen enthaltenen Metalle oder auch Verunreinigungen im Titan zu allergischen Symptomen.

Liegt eine Allergie vor gilt es das Metall zu meiden und alternative Stoffe zu verwenden. Bei akuten Beschwerden können Salben und Tabletten mit Kortison diese lindern.

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