Tattoo-Allergierisikio

Tattoo-Allergierisikio

Das Tattoo-Allergierisikio wird beim Stechen eines Tattoos häufig unterschätzt.

Das Tattoo-Allergierisikio wird beim Stechen eines Tattoos häufig unterschätzt.

Häufig wird das Tattoo-Allergierisikio übersehen. Nicht nur das Stechen eines Tattoos ist schmerzhaft, kommt es zu Komplikationen nach der Tätowierung in Form von Entzündungen oder gar einer Tattoo-Allergie sind verschieden Ursachen wie Farben oder Nadeln verantwortlich.

Selbst ein vermeintlich harmloses Henna-Tattoo aus dem Urlaub kann zu langfristigen Problemen einer Allergie führen.

Die Farbpigmente der Tattoos die dauerhaft in untere Schichten der Haut injiziert werden können bei einer Allergie gegen die jeweilige Substanz zu dauerhaften Komplikationen führen.

Dabei sind Tattoos in Deutschland beliebt in Farbe und schwarz. Heute haben gut 33% der unter 30 jährigen ein Tattoos.

Sie gelten als persönlicher Ausdruck und können teilst den ganzen Körper verzieren und nicht nur den Fußknöchel.

Gesundheitliche Folgen von Tattoos

Nicht nur die verwendeten Farben und deren Pigmente können zu Komplikationen führen. Auch nicht sterile Nadeln führen zu Erkrankungen wie Hepatitis C.

Nicht nur die verwendeten Farben und deren Pigmente können zu Komplikationen führen. Auch nicht sterile Nadeln führen zu Erkrankungen wie Hepatitis C.

Aber nicht nur Allergien können durch Tattoos enstehen, auch natürliche Funktionen der Haut wie die Temperaturregulierung durch Schwitzen werden durch sie gestört.

Viele Pigmente landen auch in der Blutbahn. So können sogar Leistungseinbußen bei Spitzensportler durch sie entstehen.

Die Nadel sticht beim Tätowieren tief in die Haut. Bis in die Lederhaut und kann hier Schweißdrüsen verletzen. So enstehen unter Tattoos vermehrt Salze in der Haut, da die tätowierte Haut weniger Schwitz.

So lagern sich Farbpigmente auch in den Lymphknoten ab. Neue Studien ergeben, dass sogar 10% der Tattoos zu Komplikationen auf der Haut führen. Bei einem Tattoo sollte also nicht nur das Motiv für das Tattoo gründlich überlegt sein, auch sollte man sich der gesundheitlichen Risiken bewusst sein.

Selbst in einem professionellen Studio kann es zu Komplikationen kommen, meist nicht in Form von Entzündungen, sondern von Allergien.

So können Juckreiz, Ausschläge und Schwellungen enstehen. Dabei sind meist die Farbsubstanzen der verwendeten Tinte problematisch. In Deutschland gibt es eine Tätowiermittel-Verordnung aus dem Jahr 2009. Sie garantiert, dass nur unbedenkliche Farben verwendet werden dürfen. Als Tätowierer darf sie jeder bezeichnen, sie ist also kein Garant für einen gut geschulten und geübten Tätowierer.

So darf die Tinte keine giftigen und krebserregenden Stoffe enthalten wie zum Beispiel:

  • Schwermetalle
  • Phenole
  • Aromatische Amine
  • Nitrosamine

Gefährliche Tinte

Jedoch können auch diese zertifizierten Farben zu Problemen führen. Wichtig ist für die Tinte, dass sie nicht wasserlöslich ist. Denn sonst würden die Tattoos auf der Haut verbleichen. So können durch die Farben allergische Symptome und auch Narben sowie Geschwüre auf der Haut entstehen.

Man nutzt daher häufig Pigmente die sonst in Autolacken oder aus anderen industriellen Anwendungen stammen.

Sie enthalten teils allergene Stoffe wie:

  • Nickel
  • Cadmiumsalze in gelben Farben, diese reagieren gerade bei Sonnenstrahlung und lösen Symptome aus

Tätowier-Nadeln

Neben der Farben sind auch die Nadeln beim Tätowieren problematisch. Hier ist Hygiene wichtig, damit Krankheiten nicht übertragen werden können, schließlich reicht die Nadeln tief in die Haut und könnte bei einer Wiederverwendung Krankheiten übertragen, die sich mit Blut übertragen lassen wie HIV oder Hepatitis.

Wie bei Henna-Tattoos sind auch richtige Tattoos im Ausland gefährlich. Sie sind meist günstiger, aber häufig wird hier nicht auf ausreichende Hygiene geachtet. So kann es zu chronischer Leberentzündung bzw. Hepatitis C führen die erst Jahre später auftritt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.