Symptome

Symptome

Abhängig von der Allergieart fallen die Symptome unterschiedlich aus.

Abhängig von der Allergieart fallen die Symptome unterschiedlich aus.

Die Symptome einer Allergie können in ihrer Intensität leicht bis schwer ausfallen bzw. sogar lebensbedrohlich werden. Es ist auch möglich das die Symptome nur saisonal auftreten beispielsweise abhängig vom Pollenflug oder das ganze Jahr über wie bei einer Hausstaubmilbenallergie.

Dabei hängt das Risiko an einer Allergie zu erkranken von verschiedenen Faktoren ab, wie einer genetischen Prädisposition , der Häufigkeit mit der man den Allergenen ausgesetzt ist, dem Grad ihrer allergenen Potenz und in wie weit die Köpergrenzflächen (Haut, Schleimhäute, etc.) in der Lage sind die Allergen abzuwehren.

So vielfältig wie die Allergiearten sind auch die möglichen aus ihnen resultierenden Symptome. Auch Kombinationen sind möglich.

Generell unterscheidet man folgende mögliche Symptome abhängig von der Allergie.

Mögliche Symptome

Rötungen der Haut können bei Allergien auftreten.

Rötungen der Haut können bei Allergien auftreten.

Bei einer Kontaktallergie kommt es vor allem zu Reaktionen auf der Haut, da diese als erste in Kontakt mit den Allergenen kommt. Die Symptome können mit einer zeitlichen Verzögerung von 12 bis 72 Stunden auftreten oder unmittelbar nach dem allergenen Kontakt. Man spricht hier auch von Allergien des Typ-IV dem Spättyp. So tritt das allergische Kontaktekzem erst mit einer zeitlichen Verzögerung auf.

Bei einer Inhalationsallergie kommen die Allergene in Kontakt mit den Schleimhäuten der Nase, Lunge und Augen. Es handelt sich um eine Allergie vom Typ I dem Soforttyp. Hier können die eingeatmeten Pollen, Pilzsporen, Federstaub, Milbenkot, Tier-Ephitelien, Proteinen aus Schweiß, Urin und Speichel  Reaktionen auf der Haut auslösen und auch im Darm. Typsich sind Hustenreiz, Asthma bronchiale, Allergische Rhinitis (Heuschnupfen), Konjunktivitis (Bindehautentzündung) aber auch Hyperreaktivität.

Bei der Ingestionsallergie gelangen die Allergene über den Mund und den Verdauungstrakt in den Körper. Da die Allergen erst im Laufe der Verdauung freigesetzt und aufgenommen werden dauert es meist einige Minuten oder Stunden bis Symptome durch Medikamente oder Nahrungsmittel (Nüsse etc.) ausgelöst werden. Es handelt sich hier auch um eine Allergie vom Typ I dem Soforttyp auch wenn die Symptome erst zeitversetzt auftreten. Häufig kommt es zu Durchfall, Erbrechen, Verstopfungen, Koliken. Als Typ IV kann eine Arzneimittelallergie in Form eines Arzneimittelexanthems auftreten.

Bei einer Injektionsallergie wie durch einen Bienen- oder Wespenstich gelangen die Allergene durch eine Injektion oder Infusion in den Körper. So überwinden sie die Schleimhaut und die Haut in ihrer Barrierefunktion. Auch Medikamente wie Penicillin oder Quallen, Seeanemonen, Feuerkorallen und Feuerameisen können zu den typischen Symptomen wie einer örtlichen Reaktion und einer möglichen anaphylaktischen Reaktion führen.

Von systemischen Reaktionen spricht man wenn der ganze Körper betroffen ist, egal über welches Organ die Allergene aufgenommen wurden. Zum Beispiel bei einer Urtikaria oder einer Anaphylaxie.

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