Spitzwegerich-Allergie

Spitzwegerich-Allergie

Die Spitzwegerich-Allergie wird durch die Pollen der Pflanze Spitzwegerich ausgelöst.

Die Spitzwegerich-Allergie wird durch die Pollen der Pflanze Spitzwegerich ausgelöst.

Die Spitzwegerich-Allergie wird durch die Pollen der Pflanze Spitzwegerich ausgelöst. Man findet den Spitzwegerich vermehrt auf Feldern und Wiesen.

Der Spitzwegerich gehört der Gattung der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) an und kann eine Höhe von bis zu 50 cm erreichen.

Gerade bei Spaziergängen im Wald oder Arbeiten im Garten kann es zum Kontakt mit der Pflanze und ihren Pollen kommen. Allergiker sollten sich hier vor den Pollen schützen, indem sie Spaziergänge zur Blütezeit von Mai bis September bzw. der Hauptpollenflugzeit von Mai bis August meiden. Auch das Tragen von Atemschutz, Nasenfiltern und Sonnenbrillen kann die Symptome lindern.

Die Pollen der Pflanze werden über den Wind verbreitet. Die Pflanze ist essbar und wird auch in Salaten verarbeitet. Allergiker sollten daher den Verzehr der Pflanze ebenfalls meiden.

In der Medizin nutzt man das Kraut gegen Beschwerden wie Husten in Form von Hustensäften und bei Atemwegserkrankungen. Auch bei Brennnesselstichen und Mückenstichen kann der Saft des Spitzwegerich lindernd auf die Wunde wirken. So wirkt er kühlend auf die Stichwunde.

Die Symptome der Spitzwegerich-Allergie

Die möglichen allergischen Symptome sind typisch für eine Pollenallergie. So kann es zu:

  • Rötungen und Pusteln auf der Haut
  • Juckenden und brennenden Augen
  • Atemwegsbeschwerden, Husten und allergischem Asthma
  • Schnupfen, laufender Nase und Niesen

kommen.

Die Behandlung der Allergie

Der Spitzwegerich wird auch als Heilpflanze in Hustensäften und bei Atemwegserkrankungen genutzt.

Der Spitzwegerich wird auch als Heilpflanze in Hustensäften und bei Atemwegserkrankungen genutzt.

Ein Allergietest kann die Diagnose bestätigen und auch Allergien auf andere Pollen aufweisen. Ebenso sind Kreuzallergien möglich. Das Immunsystem reagiert hier auf Allergene die denen des Spitzwegerich ähnlich sind wie beispielsweise Knoblauch, Paprika, Karotten, Sellerie und Gewürze wie Curry, Kümmel und Anis.

Daher gilt es die Pollen und mögliche Lebensmittel die Kreuzallergien auslösen können zu meiden. Akute Symptome können durch Antiallergika gelindert werden. Diese sind teilweise ohne Rezept im Internet und in Apotheken erhältlich.

Auch eine Desensibilisierung ist möglich. Hierbei wird der Körper allmählich an die Allergene gewöhnt, ähnlich einer Impfung.

Die Erfolge fallen hier unterschiedlich gut aus und auch sollte man die lange Dauer der Therapie in Betracht ziehen und zusammen mit dem behandelnden Arzt die Vorteile und Nachteile abwägen.

Im Wohnraum kann man die Pollen durch Pollengitter an Fenster und Türen und durch Luftreiniger meiden. Staubsaugen sollte man nur mit speziellen Hepa-Filter in dem die Pollen aus der Luft gefiltert werden, sowie andere Feinstäube.

So sollten Teppiche, Polstermöbel, offenen Schränke und andere Staubfänger regelmäßig gereinigt werden.

 

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