Reisallergie

Reisallergie

Eine Reisallergie kann durch den Reis, aber auch durch die Zutaten (Fisch) wie beim Suhi ausgelöst werden.

Eine Reisallergie kann durch den Reis, aber auch durch die Zutaten (Fisch) wie beim Suhi ausgelöst werden.

Bei einer Reisallergie kann der Verzehr von Reis zu allergischen Beschwerden führen. Neben Kartoffeln ist Reis ein beliebtes Grundnahrungsmitteln.

Weltweit ist Reis für gut 50% der Bevölkerung das Hauptnahrungsmittel.

Dabei treten Allergien gegen die verschiedenen Reissorten selten auf. Reis wird sogar hypoallergen eingestuft, ähnlich wie Wasser. Häufig führt auch nicht der Reis zu einer Reisallergie, sondern die Beilagen oder verwendeten Soßen und Gewürze.

Reis gehört der Gattung der Gamineae an und wird schon seit 6000 Jahren im asiatischen Raum angebaut. In Europa wird er schon seit gut 800 Jahren angebaut.

Reis ist reich an Kohlenhydraten und wird in verschiedenen Sorten angebaut, wie Basmatireis, Langkornreis etc. Aus Afrika stammt der Oryza Glaberrima und wird daher auch afrikanischer Reis genannt.

In Asien hingegen ist die Reissorte Oryza Sativa weit verbreitet.

Kommt es zu Symptomen nach dem Verzehr oder den verwendeten Gewürzen etc. äußern sich diese durch Jucken und Kratzen im Hals.

Hierzulande sind der Langkornreis und Weißreis sehr beliebt.

Auch Wildreis wird immer beliebter, man ordnet diesen den Zizania zu also den Süßgräsern und nicht den Oryza-Arten.

Nach dem Verzehr von Milchreis, Reismehl und Produkten die Reis enthalten können ebenfalls zu allergischen Beschwerden führen.

Kosmetika können ebenfalls Bestandteile von Reis enthalten und tragen Bezeichnungen wie „Rice“ oder „Oryza“.

Ein Allergietest wie ein Hauttest, Blutest oder auch ein Provokationstest kann Aufschluss geben über eine möglich Sensibilisierung gegenüber Reis.

Parboilde Reis

Parboilde Reis wird aus Rohreis (Paddy-Reis) durch heißen Dampf in mehreren Schritten gewonnen und erst danach geschält und poliert. Er hat so gut 80% der in den Silberhäutchen enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine die so in das Innere des Reiskorns gepresst werden. Ein Vorteil des Reises ist, dass der deutlich kürzere Garzeiten als Vollkornreis hat. Er hat einen niedrigen Amylosegehalt und mehr Dextrin. So ist seine Verkleisterungsfähigkeit. Vom Geschmack her ist er kräftiger und hat einen größeren Gehalt an Precursoren (Aromaverläufen). Die weltweite Produktion von Reis wird zu gut 20% als Parboiled-Reis bearbeitet.

Symptome der Reisallergie

Reis wird auf Reisfeldern in Asien und Afrika angebaut.

Reis wird auf Reisfeldern in Asien und Afrika angebaut.

Typische Beschwerden einer Nahrungsmittelallergie können auch nach dem Verzehr von Reis auftreten wie:

  • Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
  • Brennen, Juckreiz in Hals und Rachen sowie auf der Zunge
  • Geschwollen Schleimhäute und gerötete Augen
  • Husten, Niesen und Schnupfen
  • Ein anaphylaktischer Schock

Auch Kreuzallergien sind möglich auf Pfirsich, Äpfel und das Lipid-Transfer-Protein „LTP“.

Starke Symptome treten meist bei Wildreis und Naturreissorten auf. Ist noch wie beim Basmati-Reis die braune Schale enthalten sind zwar mehr gesunde Stoffe und Ballaststoffe enthalten, allerdings auch die Allergen unterhalb der Schalen.

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