Propolisallergie

Propolisallergie

Die Propolisallergie kann durch Bienenwachs und Honig ausgelöst werden.

Die Propolisallergie kann durch Bienenwachs und Honig ausgelöst werden.

Bei einer Propolisallergie führt Bienenharz bzw. Bienenleim, der auch Propolis genannt wird zu allergischen Beschwerden.

Bienen nutzten dieses Stoff zum Bau ihrer Bienenwaben. So mit kann sich Propolis im Honig oder auch Bienenwachskerzen und anderen Produkten befinden, die aus Bienenwachs und Bienenhonig gewonnen werden. Auch können Pollen einer Pollenallergie zu den Beschwerden führen, da der Bienenhonig aus den Blüten, Pollen verschiedener Pflanzen ensteht, den die fleißigen Bienen einsammeln.

Man spricht dem Propolis auch eine antibakterielle Wirkung in der Wundheilung zu.

Propolis stammt von dem Griechischen προ pro also zu deutsch vor und dem πόλις pólis also Stadt ab und beschreibt so das Vorkommen des Stoffes in den Fluglöchern von Bienenstöcken.

Man nennt es auch Stopfwachs, Bienenharz, Bienenleim, Bienenkittharz, Kittharz oder Kittwachs. Diese harzartige Masse wird von den Bienen hergestellt und hat eine antibiotische, antivirale und antimykotische Wirkung. Im Bienenstock herrscht eine Temperatur von 35°C sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Daher dient der Stoff den Bienen zum Abdichten von Löchern und Ritzen und tötet Bakterien und Pilze ab. Auch das Innere einer Wabenzelle für die Brut hat eine dünne Schicht Propolis. Auch kapseln Bienen Fremdstoff mit Propolis ein und machen diese so unschädlich für das Bienenvolk.

Viele Pflanzen enthalten diesen allergenen Stoff ebenfalls. Häufig kommt es bei Menschen die an einem Heuschnupfen leiden auch an einer Allergie gegen Propolis.

Die Zusammensetzung des Propolis variiert von der Jahreszeit abhängig und von den Pflanzen in der Umgebung die von den Bienen besucht werden bei der Suche nach Blütennektar. Er kann so gut 100 verschieden Stoffe enthalten.

Auch zu Bekämpfung von Warzen und Neuroderimitis wird dieser Stoff gerne verwendet. Auch gegen Rheuma und Müdigkeit soll er helfen. So werden verschiedene Medikamente und Tinkturen aus ihm gewonnen.

Man kann ihn auch bei Entzündungen am Zahnfleisch etc. nutzen.

Ob eine Allergie gegen Propolis vorliegt kann durch einen Allergietest bestimmt werden. So trägt man bei einem Eptikutantest das Allergen mit einem Pflaster auf den Rücken auf und beobachtet Veränderungen der Haut wie Rötungen etc.

Die Symptome der Propolisallergie

Bienenvölker nutzen Propolis als Kit und Abwehrstoff gegen Bakterien und Pilze.

Bienenvölker nutzen Propolis als Kit und Abwehrstoff gegen Bakterien und Pilze.

Typische Beschwerden auf das Bienenharz sind:

  • Rötungen und Ekzeme der Haut
  • Bildung von Pusteln und Bläschen
  • Juckreiz und geschwollene Schleimhäute
  • Schnupfen und Niesen
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Erbrechen

Häufig führen Blütenpollen im Propolis zu den Beschwerden. Vor allem Pollen der Pappel, Blühfplanzen, Zimtsäure, Benzylalkohol, Benylferulat etc.

Bei einer Allergie gilt es Stoffe und Medikamente zu meiden die Propolis enthalten.

Auch in Kosmetika, Cremes, Salben, Zahnpasta oder als Duftstoff kann Propolis oder Perubalsam enthalten sein. Auf den Verzehr von Honig etc. sollte man auch verzichten, da  hier Reste von Propolis enthalten sein können.

 

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