Paranussallergie

Paranussallergie

Die Paranussallergie richtet sich gegen das in der Paranuss enthaltene Allergen.

Die Paranussallergie richtet sich gegen das in der Paranuss enthaltene Allergen.

Die Paranussallergie ist eine Unterart der Nussallergie. Ähnlich wie bei der Erdnussallergie können die Symptome sehr stark ausfallen. Neben der eigentlich Allergie gegen die Allergene der Paranuss sind auch Symptome bei den Pollen der Paranuss und durch Kreuzallergien möglich

Jedoch ist der Kontakt mit den Pollen der Paranuss in Europa eher unwahrscheinlich. Die Paranuss ist nämlich beheimatet in Südamerika und im Gebiet des Amazonas. Von hier aus werden die harten und wohlschmeckende Nüsse weltweit exportiert.

Die Paranuss ist der Samen des Paranussbaumes „Bertholletia Excelsa“ welcher zu den Tropenbaumgewächsen gehört.

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem fälschlicherweise auf das Allergen Ber e 1 mit eine Entzündungsreaktion. Wer an einer Paranussallergie leidet verträgt meist auch andere Nussarten wie die Erdnuss nicht. Möglich ist auch eine Allergie gegen ähnliche Allergene wie den Birkenpollen.

Man isst die Paranuss in Europa gern zu Weihnachten oder auch als Zutat in Nussmischungen wie dem Studentenfutter mit Rosinen und anderen Nüssen als Nervennahrung.

Das aus der Paranuss gewonnene Öl wird auch in Speisen und Kosmetika verarbeitet. Es enthält auch das chemische Element Selen welches in der Lage ist Schwermetalle im Körper zu binden und vor freien Radikalen schützt. Somit ist die Paranuss durchaus sehr gesund hat jedoch eine besonders hart zu knackende Schale. Die Papageien mit ihrem Schnabel aber durchaus zu knacken in der Lage sind.

Symptome der Paranussallergie

Parnüsse sind auch im Studentenfutter enthalten und gelten als Nervennahrung zur steigerung der Konzentration und Beruhigung der Nerven.

Parnüsse sind auch im Studentenfutter enthalten und gelten als Nervennahrung zur steigerung der Konzentration und Beruhigung der Nerven.

Abhängig davon ob die Allergie als Nahrungsmittelallergie auftritt oder als Kontaktallergie bei Produkten die das Öl der Nuss enthalten können die Symptome unterschiedlich ausfallen. Gerade bei der Kontaktallergie ist meist die Haut betroffen.

  • Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
  • Brennen und Jucken im Mund, an den Lippen, der Zunge, im Hals etc.
  • Rötungen und Kontaktekzeme der Haut
  • Atemnot und ein anaphylaktischer Schock

Ob tatsächlich eine Allergie gegen Paranüsse vorliegt kann durch einen Allergietest ermittelt werden. Hierbei kann ein Hauttest, der Pricktest oder auch ein Bluttest auf die Bildung von IgE-Antikörpern erfolgen.

Liegt eine Allergie auf Paranüsse vor so gilt es den Verzehr von Paranüssen zu meiden. Akute Symptome können mit Salben und Tabletten die Kortison enthalten behandelt werden.

Eine dauerhafte Behandlung ist durch eine Desensibilisierung möglich. Bei dieser Immuntherapie wird das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.