Paprikaallergie

Paprikaallergie

Bei einer Paprikaallergie gilt es frische Paprika zu meiden.

Bei einer Paprikaallergie gilt es frische Paprika zu meiden.

Die Paprikaallergie führt zu Beschwerde einer Nahrungsmittelallergie nach dem Verzehr von roher Paprika.

Ähnlich wie bei Tomaten kommt es bei gekochter Paprika selten zu Symptomen.

Das in der Paprika enthaltene Capsaicin ist hier das Hauptallergen. Dieses sorgt auch bei Pepperoni, Chili etc. für die natürliche Schärfe.

Wer an einer Paprikaallergie leidet verspürt häufig auch Symptome bei Baumpollen der Birke, Hasel und Erle.

Es kann also zu Kreuzallergien kommen.

Der Verzehr von Paprika kann so zu Verdauungsproblemen und Ausschlägen auf der Haut führen.

Problematisch ist, dass Paprika häufig in Gewürzmischungen und auch vielen Fertiglebensmitteln und Snacks wie Chips beigemischt wird.

Paprikapulver führt häufig auch bei einer Gewürzallergie als Ursache zu Problemen.

Hier sollte man die Zutatenliste genau studieren und Paprika meiden.

Symptome einer Paprikaallergie

Rohe Paprika führt häufig zu Symptomen, gekochte eher selten.

Rohe Paprika führt häufig zu Symptomen, gekochte eher selten.

Es kann so zu folgenden Symptomen durch den Verzehr von Paprika kommen:

  • Beschwerden im Magen-Darm-Bereich mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
  • Rötungen der Haut, Ausschlägen und Ekzemen
  • Bildung von Pusteln und Bläschen auf der Haut
  • Zur Schwellung der Schleimhäute
  • Juckreiz und Kratzen in Hals, Rachen, auf der Zugne
  • Husten, Schnupfen und Niesen

Treten derartige Symptome auf nach dem Verzehr von Paprika oder mit Papriakgewürz angerichteten Speisen gilt es eine mögliche Allergie durch einen Allergietest zu ermitteln.

Dieser kann durch einen IgE-Antikörper-Blutest, Hauttest oder auch Provokationstest erfolgen.

Akute Beschwerden können durch Tabletten und Salben gelindert werden die die Wirkung des Botenstoffes Histamin senken und Kortison enthalten. Generell sollte man auf den Verzehr von Paprika verzichten.

Kreuzallergien auf Paprika

Auch gilt es andere Lebensmittel zu meiden wenn eine Kreuzallergie vorliegt auf andere Früchte die ähnliche Allergen wie die Paprika enthalten. Hierzu gehören:

  • Kische
  • Pflaume
  • Kiwi
  • Mango
  • Papaya
  • Pfirsich und viele Kernobstsorten

Erste Anzeichen wie Kribbeln auf der Zunge eine Brennen im Mundraum sollte daher ernst genommen werden. Bei heftigen Reaktionen wie einem anaphylaktischem Schock ist sogar ein Notfallset mit Adrenalin-Spritze empfehlenswert.

Auch kann das Kochen der Paprika dabei helfen Symptome zu vermeiden, wenn man nicht gänzlich auf Paprika bei der Ernährung verzichten möchte. Hier gilt es mögliche Beschwerden genau zu beobachten. In der Regel verliert die Paprika jedoch nach dem Kochen ihre allergene Wirkung.

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