Palladiumallergie

Palladiumallergie

Im Zahnersatz kann Palladium enthalten sein, der zu einer Palladiumallergie führen kann.

Im Zahnersatz kann Palladium enthalten sein, der zu einer Palladiumallergie führen kann.

Die Palladiumallergie ist eine Metallallergie, die als Kontaktallergie zu allergischen Symptomen auf der Haut führen kann.

Das chemische Element Palladium hat das Elementsymbol Pd mit der Ordnungszahl 46. Es ist ein seltenes silberweiße Übergangsmetall welches zu den Platinmetallen zählt.

Im Periodensystem steht es in der 5. Periode und der 10. Gruppe (früher war es ein Teil der 8. Nebengruppe) oder Nickelgruppe. Es ähnelt in seinem chemischen Verhalten sehr dem Platin.

Palladium wird häufig zum schon von Korrosion verwendet, lässt sich gut verarbeiten lässt beim Schmieden, verleiht Glanz und findet sich häufig in Modeschmuck, Zahnersatz, in Abgaskatalysatoren von Autos vor.

Häufig kommt es auch in Metalllegierungen vor.

Dabei gehört das Metall zu den Platinmetallen und wird vor allem in Südafrika und Russland abgebaut.

Beim ersten Kontakt mit dem Metall kann es zu einer Sensibilisierung des Immunsystemes kommen. Hier werden Antikörper gegen das Allergen gebildet. Bei weiteren Kontakten kann es dann zu allergischen Symptomen kommen.

Ob eine Allergie gegen das Metall vorliegt kann durch einen Epikutantest ermittelt werden. Hierzu wird ein Pflaster mit dem Allergen auf die Haut des Rückens geklebt und mögliche allergische Reaktionen beobachtet.

Mögliche Symptome einer Palladiumallergie

In der Zahnmedizin findet Palladium Verwendung.

In der Zahnmedizin findet Palladium Verwendung.

Wurde das Immunsystem sensibilisiert auf Palladium, so kann es zu folgenden Symptomen einer Kontaktallergie beim Kontakt mit dem Metall kommen:

Rötungen der Haut, Ekzeme, Bildung von Pusteln und Bläschen

Juckreiz, Schwellungen der Schleimhäute in Hals und Rachen

Übelkeit, Erbrechen, Magen-Darm-Problemen

Kommt es zu Beschwerden so kann man diese mit Salben und Tabletten behandeln die Kortison enthalten.

Auch sollte man einen möglichen Kontakt mit dem Metall meiden, beim Schmuck, Zahnersatz etc. und alternative Metalle und Stoffe nutzen.

Weitere Allergien gegen Metalle können auf Nickel oder auch Kobalt vorliegen. Bei einer Goldallergie sind es meist die in der Legierung enthaltenen anderen Metalle.

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