Menschen-Allergie

Menschen-Allergie

Menschen-Allergie, häufig reagiert man nicht auf Menschen allergisch, sondern auf Stoffe und Allergen die an ihnen haften, wie bei Hundebesitzern etc.

Menschen-Allergie, häufig reagiert man nicht auf Menschen allergisch, sondern auf Stoffe und Allergen die an ihnen haften, wie bei Hundebesitzern etc.

Gibt es eine Menschen-Allergie? Kann man tatsächlich allergisch auf andere Menschen reagieren? Ist es möglich, dass man sich frisch verliebt und beim ersten Kuss beispielsweise Hautausschlag bekommt und allergisch reagiert? Oder liegen hier ganz andere Auslöser, Allergene vor?

Häufig hört man den Satz, dass man allergisch auf jemand reagiert, häufig ist damit gemeint, dass man jemanden nicht leiden kann oder Unwohlsein in der Gegenwart der Person verspürt.

Kann eine andere Person jedoch tatsächlich allergische Symptome auslösen wie bei einem Heuschnupfen etc.? Meist schlägt das Unwohlsein auch auf den Magen, die Galle kommt hoch und auch andere Formulierungen sind bildlich, doch meist auch zu treffend.

Die Suche nach dem tatsächlichen Auslöser stellt sich meist als langwierig und schwer heraus. Häufig sind es ganz spezielle Allergene die zur Bildung von spezifischen IgE-Antikörpern führen und bei einem Kontakt zu allergischen Symptomen und Entzündungen im Körper führen. Häufig sind es Stoffe die die andere Person an sich trägt. So reagieren Menschen mit einer Katzenhaar-Allergie schon allergisch, wenn der Besitzer der Katze anwesend ist so die allergenen Stoffe der Katze mit sich an seiner Kleidung etc. trägt. Gerade die Allergene einer Katzenallergie sind besonder aggressiv und verbleiben langen an einem Ort und haften an Stoffen und Textilien hartnäckig fest.

So ist es meist auch nicht der neue Partner, der einen zum Niesen bringt, sondern Stoffe die an ihm haften. Beispielsweise Parfüms bei einer Duftstoffallergie. Oder auch Feinstaub in Form von Mehl bei Personen die in einer Bäckerei arbeiten, bzw. mögliche Glutenintoleranzen die sich hier aufzeigen.

Mögliche Allergene finden

Auch ein Kuss kann zu allergischen Symptomen führen.

Auch ein Kuss kann zu allergischen Symptomen führen.

Auch zwischen Paaren kann es zu Allergien kommen. So kommen gerade beim Geschlechtsverkehr mögliche Allergene ins Spiel. Beispielsweise leiden viele Menschen an einer Latex-Allergie die von Kondomen ausgelöst werden können. Aber auch Sexspielzeug kann allergene Stoffe enthalten und zu allergischen Hautreaktionen führen.

Ebenso sind Gleitcremes, Intimsprays etc. häufig mit allergenen Stoffen belastet. Die konkrete Suche nach möglichen Allergenen ist häufig schwierig. So hilft es festzuhalten wann und in welchen Situationen es zu Symptomen kann. So kann man darauf schließen welcher Kontakt mit welchem Stoff oder Gegenstand verantwortlich für die Symptome sein kann.

Aber auch eine Sperma-Allergie ist möglich. Sie ist selten, aber durch aus möglich. Häufig enthält es ein spezielles Eiweiß welches aus der Prostata stammt und im Ejakulat zu allergischen Reaktionen beim Partner führen kann. So ist man nicht auf die Samenzellen allergisch, sondern auf das beigemischte prostataspezifische Antigen.

Hier können Kondome oder Befruchtungen in-vitro bei Partnerproblemen helfen. Aber auch eine Hyposensibilisierung ist möglich, damit sich die allergischen Reaktionen rückbilden. Mit unter leiden die Frauen, die an einer Sperma-Allergie leiden auch an Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien wie beispielsweise gegen Nüsse. So können auch Kreuzallergien hier zu Symptomen führen.

Das Sperma kann nämlich auch Spuren von Nahrungsmitteln und Medikamenten enthalten und so beim Partner zu Symptomen führen. Häufig zeigen sich Reaktionen auch erst mit einigen Stunden Verzögerung.

Allergien durch Küssen

Aber schon beim Küssen können Symptome in Erscheinung treten, die auch auf die Nahrung zurückzuführen sind. Schon wenige Milligramm im Speichel reichen aus um Symptome hervorzurufen. Gründliches Zähneputzen und Mundspülungen helfen hier wenig. Wichtiger ist es gut 24 Stunden zu warten, bis der Körper alle Stoffe verdaut hat und so auch mögliche Allergene nicht mehr im Speichel nachweisbar sind.

Auch andere Faktoren können Allergien verstärken und bedingen. So kann Stress und Belastung der Psyche das Immunsystem belasten und schwächen. Schon der Anblick von einem Katzenfoto bei einer Katzenallergie oder eines Fotos einer Blume, bei einer Pollenallergie kann zum Niesen oder Symptomen führen. Dieses beweist, dass die Psyche maßgeblich an Allergien beteiligt ist.

Stress auf der Arbeit und Ärger in der Beziehung können so Allergien fördern.

Ein geschwächtes Immunsystem, bedingt durch Stress, ist zu dem auch anfälliger gegen äußere Einwirkungen. So kann gerade die Barrierefunktion der Haut auch bei mangelnder Hautpflege Allergien begünstigen.

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