Mandelallergie

Mandelallergie

Bei einer Mandelallergie können Mandeln und Kreuzallergene zu Beschwerden führen.

Bei einer Mandelallergie können Mandeln und Kreuzallergene zu Beschwerden führen.

Die Mandelallergie ist eine Nahrungsmittelallergie die zu typischen Beschwerden nach dem Verzehr von Mandeln oder Produkte die aus Mandeln gewonnen werden führt.

Mandeln kommen ursprünglich aus dem asiatischen Raum und wachsen an Mandelbäumen. Man baut sie schon seit über 4000 Jahren als Nutzpflanze an. Angebaut werden sie in Pakistan, Kalifornien und im Mittelmeerraum. Bei uns sind sie nicht nur im Weihnachtsgebäck sehr beliebt.

Man unterscheidet bittere und süße Mandeln von denen nur die süßen von Menschen verspeist werden. Aus der süßen Mandel kann man Marzipan herstellen und nutzt sie gern in Gebäck, Eis und als Mandelsplitter als dekorativen Zusatz zu Speisen in der Küche. Zu Weihnachten und auf der Kirmes sind auch gebrannte Mandeln mit Zuckerüberguss sehr beliebt.

Die bitteren Mandeln setzen bei der Verdauung Blausäure frei und sind somit giftig für den Menschen. Allerdings kann man beim Pressen von bitteren Mandeln die Blausäure entziehen und so für den Menschen genießbare Produkte wie den Amaretto herstellen.

Das Öl der Mandel wird auch gern in Kosmetika verwendet und soll der Haut Feuchtigkeit spenden und diese geschmeidig halten.

Auch als Zierbaum wird die Mandel als Gattung der Rosengewächse angebaut.

Es handelt sich bei der Mandel um eine Steinfrucht.

Liegt eine Allergie gegen Nüsse oder Birkenpollen vor dann ist eine Allergie gegen Mandeln wahrscheinlicher.

So kommt es nach dem Verzehr von Mandeln zu Rötungen, Juckreiz und Ausschlägen an der Haut, den Schleimhäuten, Lippen, Zunge etc.

Aber auch beim Kontakt mit Kosmetika können sich allergische Symptome bemerkbar machen, da Mandelöl gern in diesen verwendet wird.

Mögliche Symptome der Mandelallergie

Gebrannte Mandeln sind nicht zur auf dem Weihnachtsmarkt beliebt.

Gebrannte Mandeln sind nicht zur auf dem Weihnachtsmarkt beliebt.

Kommt es zu allergischen Beschwerden durch Mandeln können diese durch den Verzehr oder auch als Kontaktallergie durch den bloßen Kontakt ausgelöst werden.

So kann es zu folgenden Symptomen durch Mandeln kommen:

  • Rötungen der Haut
  • Juckreize und Ausschläge
  • Bildung von Bläschen und Pusteln
  • Erbrechen, Durchfall und Übelkeit
  • Beschwerden der Atmung und des Herz-Kreislauf-Systemes bis hin zum allergischen Schock

Kommt es nach dem Verzehr bzw. Kontakt zu derartigen Symptomen kann eine Allergie durch einen Allergietest bestimmt werden. Auch mögliche Kreuzallergien gegen Birkenpollen, Haselnüsse und andere Nussarten können hier bestimmt werden.

Der Test kann durch einen Hauttest erfolgen oder durch eine Konfrontation mit dem Allergen in Form eine Provokationstests.

Kommt es zu Beschwerden können diese bei Hautausschlägen mit kortisonhaltigen Salben und Tabletten behandelt werden.

Generell gilt es Mandeln und mögliche Kreuzallergene zu meiden, wenn nach ihrem Verzehr oder dem Kontakt mit ihnen Symptome auftreten. Auch gilt es Inhaltsangaben auf Kosmetika und Fertiggerichten zu beachten.

Auch eine Hyposensibilisierung also eine Gewöhnung des Immunsystemes an die Allergen über einen längeren Zeitraum ist möglich.

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