Lupinenallergie

Lupinenallergie

Lupinen die zu einer Lupinenallergie führen können sind kennzeichnungspflichtig auf Lebensmitteln.

Lupinen die zu einer Lupinenallergie führen können sind kennzeichnungspflichtig auf Lebensmitteln.

Die Lupinenallergie richtet sich gegen Lupinen die viel Mineralstoffe, Eiweiße und Ballaststoffe enthalten, man nutzt diese Hülsenfrucht gern bei vegetarischer Ernährung als Fleischersatz.

Daher sind häufig Veganer von ihr betroffen. In Lebensmitteln müssen diese speziell gekennzeichnet werden wie andere allergene Stoffe. Sie gehören zu den 14 kennzeichnungspflichtigen Stoffen, da sie besonders allergen sind.

Abgeleitet wird der Begriff vom lateinischen „lupus“ also Wolf.

Sie werden auch Feigbohnen oder Wolfsbohnen genannt und gehören zu den Schmetterlingsblütlern (Faboideae). Diese gehören wiederum der Gattung der Hülsenfrüchte also den Leguminosae oder Fabaceae an.

Auch können hier Kreuzallergien gegen Erdnüsse, Bohnen und Erbsen entstehen, da ihre Allergene ähnlich sind. Kreuzallergien zu Hülsenfrüchteallergien sind hier also typisch.

Dabei führt das enthaltene Protein Conglutine häufig zu Überreaktionen des Immunsystemes.

Man kultiviert die Pflanze als Gemüsepflanze, aber auch als Futterpflanze und Zierpflanze. So kann man aus den Samen der Pflanze Lupinenmilch gewinnen oder Lupinenmehl sowie Lupino, daher wird die Pflanze häufig als Nahrungsmittelzusatz verwendet. Gerade in gebackenen Produkten wie Pizza, Kekse, Kuchen etc.

Sie stammt aus Westamerika und Mitteleuropa und hat Wurzeln die reich an Stickstoff sind. Weswegen diese gern als Düngemittel verwendet werden.

Da man das Öl der Lupinen auch gern in Kosmetika verarbeitet kann es neben der Lebensmittelallergie auch zu einer Kontaktallergie kommen.

Symptome der Lupinenallergie

Kommt es nach dem Verzehr von Lupinen oder Produkte die diese enthalten zu allergischen Reaktionen, so sind dieses meist:

  • Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Erbrechen und Übelkeit
  • Husten, und Atembeschwerden
  • Rötungen und Schwellungen der Haut
  • Geschwollenen Schleimhäute im Hals- und Rachenbereich sowie Schluckbeschwerden.
Lupinen werden auch gern als Zierpflanzen gepflanzt.

Lupinen werden auch gern als Zierpflanzen gepflanzt.

Auch gegen die Pollen der Pflanze kann eine Allergie, die Polinosis entstehen.

Eine konkrete Allergie kann durch einen Hautest wie dem Pricktest diagnostiziert werden. Ebenso können hier mögliche Kreuzallergien aufgedeckt werden.

Liegt eine Allergie vor kann es auch zu einem allergischen Schock kommen, daher sollte man den Verzehr der Früchte meiden bzw. Produkte die diese enthalten.

Ähnlich wie bei einer Erdnussallergie gilt es für den Notfall ein Notfallset dabei zu haben mit einer Adrenalin-Spritze, falls es zu einem anaphylaktischem Schock nach dem Verzehr kommt.

Kommt es zu akuten Beschwerden können Antiallergika in Form von Tabletten helfen.

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