Lektine

Lektine

Lektine sind unter anderem in Tomaten enthalten.

Lektine sind unter anderem in Tomaten enthalten.

Lektine nicht nur Gluten können gefährlich für den Organismus sein. Lektine sind unter anderem in Kartoffeln, Auberginen, Tomaten, Linsen und Soja enthalten.

Bei Lektinen handelt es sich um pflanzliche Proteine, das Glykoprotein. Für die Pflanzen erfüllen Lektine die Rolle von natürlichen Pestizide. Auf den Menschen wirken sie meist ungefährlich können aber toxisch wirken. Gerade wenn sie sich an Kohlenhydraten an den Dünndarmwänden binden können sie diese schädigen.

Gelangen sie in die Blutbahn können sie auch zu anderen Orangen gelangen. So können Lektine zu Autoimmunerkrankungen führen wie Multiple Sklerose (MS), Fibromyalgie, Morbus Crohn, Arthritis, Problemen der Schilddrüse oder auch einem Reizmagen.

Weizen enthält nicht nur Gluten als Klebereiweiß sondern auch Lektine. Sie kommen auch in Hülsenfrüchten und Nachtschattengewächsen vor. So findet man sie in Bohnen, Linsen, Soja, Kartoffeln, Tomaten, Peperoni, Linsen, Gurken und sogar in Milch.

Wie Lektine die Verdauung schädigen können

Glutenfreie Produkte enthalten häufig viele Lektine.

Glutenfreie Produkte enthalten häufig viele Lektine.

Wurde die Darmwand geschädigt und durchlässig gemacht kann es zu Störungen der Darmflora und weiteren Erkrankungen kommen.

Auch die Nährstoff-Aufnahme wird durch eine gestörte Darmflora beeinträchtigt. Es kann so zu Mangelerscheinungen kommen. Wenn beispielsweise Vitamin B nicht mehr aufgenommen wird. Folgen sind unter anderem Verstopfungen, Durchfall, Blähungen etc.

Paradoxerweise enthalten glutenfreie Nahrungsmittel häufig besonders viele Lektine.

Durch die Blutbahn können die Lektine auch ins Gehirn gelangen oder Bindegewebe schädigen und so zu Gelenkschmerzen führen. Da sie auch die Nervenzellen angreifen sind Konzentrationsstörungen auch eine mögliche Folge.

Unter den Lektinen gibt es noch das Wheat-Gem-Agglutin (WGA) welches sich auf den Körperzellen an den Rezeptoren für Insulin ankoppeln kann. So wird der Blutzucker-Haushalt massiv gestört. Folgen sind hier Übergewicht und Diabetes.

Die negativen Folgen von Lektinen auf den menschlichen Körper sind also umfangreich und vielfältig.

Das bedeutet jedoch nicht dass man auf Tomaten, Gurken, Erdnüsse etc. verzichten sollte. Im Gegenteil sie sind Bestandteil einer gesunden Mischkost.

Stellt sich jedoch ein Verdacht auf Probleme ein die im Zusammenhang mit Lektinen stehen sollte man auf einige Lebensmittel verzichten die Lektine enthalten.

So kann eine Vermeidung von Lektinen und Gluten auch Krankheiten heilen wie Lupus, Übergewicht, Diabetes, Krebs oder einen Kinderwunsch. Auch sind gekochte Linsen oder Tomaten ohne Schalen und Kern besser genießbar wenn eine Empfindlichkeit gegenüber Lektinen besteht.

Generell gilt wie bei der Diät auf tierisches Eiweiß möglichst zu verzichten.

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