Kobaltallergie

Kobaltallergie

Zum Kobaltblau-Färben von Tassen nutzt man heute kein echtes Kobalt mehr, es kann zu einer Kobaltallergie führen.

Zum Kobaltblau-Färben von Tassen nutzt man heute kein echtes Kobalt mehr, es kann zu einer Kobaltallergie führen.

Die Kobaltallergie ist eine Kontaktallergie gegen das Metall Kobalt, welches häufig als Legierung für andere Metalle verwendet wird. Aber auch zum Färben wurde es früher häufig genutzt. Kobaltblau im Glas und Keramik gilt heute jedoch als gesundheitsgefährdend. Man sollte daher nicht von Tellern essen oder aus Gläsern trinken die mit echtem Kobalt gefärbt wurden.

Heute benutzt man nach wie vor die Bezeichnung „Kobaltblau“ für den Blauton der Farbe, auch wenn sich in den Farben kein echtes Kobalt befindet.

Man nutzt es heute immer noch zum Färben und zwar für Haarfarben. Auch in Gegenständen des Alltages und in Modeschmuck kann es als Beimischung enthalten sein.

Bei Schmuck wird es Weißgold beigemischt. Beim Kontakt mit dem allergenen Metall kann es zu einer Sensibilisierung des Immunsystems kommen. So werden Antikörper gebildet die bei jedem weiteren Kontakt zu einer allergischen Reaktion führen.

Die Symptome einer Kobaltallergie

Kobaltblau wird auch als Farbton für Glas genutzt.

Kobaltblau wird auch als Farbton für Glas genutzt.

Ist der Körper auf das Metall Kobalt sensibilisiert kommt es beim Kontakt zu folgenden Beschwerden:

  • Juckreiz und Rötungen auf der Haut
  • Ekzeme und Urtikaria (Nesselsucht)
  • Ein anaphylaktischer Schock

Durch einen Allergietest (Epikutantest) kann eine Sensibilisierung auf Kobalt nachgewiesen werden. Hierzu wird ein Pflaster mit dem Allergen auf den Rücken geklebt und mögliche Symptome über 1 bis 2 Tage lang beobachtet.

Akute Beschwerden können mit Antiallergika in Form von Tabletten und Salben behandelt werden. Generell gilt es jedoch eine möglichen Kontakt mit Kobalt zu meiden.

Auch bei der Herstellung von Keramik und im Maschinenbau, bei Sintermetallen, Hartmetallen, Magneten kann es für die Mitarbeiter zu einem Kontakt mit dem Metall kommen. Hier gilt es Handschuhe und andere Schutzkleidung zu tragen.

Neben einer Allergie gegen Kobalt sind auch andere Metallallergie möglich wie beispielsweise die Nickelallergie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.