Katzenallergie

Die Katzenallergie

Bei einer Katzenallergie führen vor allem die Allergene im Speichel, den Tränen und Hautschuppen der Katzen zu Beschwerden.

Bei einer Katzenallergie führen vor allem die Allergene im Speichel, den Tränen und Hautschuppen der Katzen zu Beschwerden.

Unter den Tierhaarallergien ist die Katzenallergie die am meisten verbreiteste. Dieses liegt unter anderem in den besonders aggressiven Allergenen der Katze begründet. Sie weisen eine gute Schwebeeigenschaft auf, so dass die Allergene in den Teppichen, Polstermöbeln, Vorhängen, Gardinen, Möbeln etc. oft über Wochen erhalten bleiben auch ohne die Anwesenheit einer Katze.

Nach der Hausstaubmilbenallergie ist die Katzenallergie die zweithäufigste Allergie welche durch Allergen von Innenräumen hervorgerufen wird. Dabei kann sie auch außerhalb geschlossener Ort auftreten, wie im Bus, Klassenräumen, Arbeitsplatz, wenn Katzenbesitzer die Allergene mit ihrer Kleidung bzw. die Katzen selbst die Allergene verteilt haben.

Typisch für eine Tierhaarallergie ist, dass die Betroffenen nicht auf die Tierhaare an sich allergisch sind, sondern denen an ihnen haftendem Speichel, Hautschuppen, Urin, Kot etc. der die Allergene enthält.

Wie kommt es zur einer Katzenallergie?

Vor allem der Speichel, Tränenflüssigkeit und Hautschuppen der Katze enthalten die meisten Allergene. Dabei spielt ein Allergen eine wichtige Rolle das Fel d 1 Allergen.

Es ist auch im Blutserum, Urin und den Talgdrüsen der Katze enthalten. Neben diesem Hauptallergen führen 18 weitere Allergene der Katze bei Menschen zu allergischen Symptomen.

Auch in Räumen und Staub in denen mitunter Jahre lang keine Katze anwesend war können sich diese aggressiven Allergene weiterhin befinden.

Die Diagnose

Die Diagnose einer Katzenallergie kann durch verschiedene Allergietests erfolgen. So sind Hauttests wie der Pricktest, Bluttests und Provokationstests möglich.

Nach einem Vorgespräch der Anamnese werden diese Tests durchgeführt, auch wenn der Patient selbst keine Katze hält oder direkten Kontakt zu Katzen hat kann auf eine Katzenallergie hin getestet werden.

Die Symptome

Für eine Tierhaarallergie und Inhalationsallergie typische Symptome treten auch bei der Katzenallergie auf. Hierzu zählen:

Gerade bei Kontakt mit der Haut können auch große Flächen betroffen sein. Auch die Krallen der Katzen führen zu Schädigungen der Haut bei der es zu Juckreiz, Schwellungen und rötlicher Färbung kommen kann.

Häufig wird eine Katzenallergie erst spät erkannt und fälschlicherweise als Grippe etc. abgetan. Gerade wenn Erkältungssymptome häufig wiederkehren und lange anhalten sollte auf eine Katzenallergie hin untersucht werden.

Die Symptome der Atemwege ähneln nämlich denen eines grippalen Infektes.

Die Therapie

Behandelt werden die Symptome mit Antihistaminika und auch Kortisonpräparaten.

Wichtig ist vor allem die Meidung der Allergene. Katzenbesitzer müssen hier sogar gänzlich auf ihr Haustier verzichten und die Wohnung (Polstermöbel, Teppiche, Vorhänge etc. gründlich) reinigen.

Auch ein indirekter Kontakt mit Katzen, im Bekanntenkreis etc. sollte gemieden werden. Kinder sollten in der Schule beispielsweise nicht neben Kindern sitzen die in Haushalten mit Katzen leben.

Kleidung, Polstermöbel und Teppiche sollten regelmäßig gewaschen werden

Aber auch eine Hyposensibilisierung ist möglich bei der der Körper langsam an die Katzenallergene gewöhnt wird. Diese dauert jedoch 3 bis 5 Jahre kann aber sogar ein vollständiges Abklingen der Allergie bewirken. In jedem Fall werden die Symptome dauerhaft gelindert.

 

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