Käseallergie

Käseallergie

Abhängig von der Käsesorte kann Käse zu einer Käseallergie führen.

Abhängig von der Käsesorte kann Käse zu einer Käseallergie führen.

Kommt es nach dem Verzehr von Käse zu allergischen Symptomen spricht man von einer Käseallergie. Dabei lösen die im Käse enthaltenen Allergen die Symptome aus. Abhängig von der Käsesorte können diese unterschiedlich heftig ausfallen.

Die Allergie ensteht nicht nur durch die Milch aus welcher der Käse gewonnen wird, sondern auch aufgrund von Schimmelpilzen.

Ebenso spielt die für die Käseproduktion gewählte Art der Milch eine Rolle für die Allergie. So gibt es neben Käse aus Kuhmilch auch Käsesorten die aus Schafs– oder Ziegenmlich gewonnen werden.

Man benötigt ebenso Lab und Milchsäurebakterien für die Käsegewinnung, also viele verschieden Faktoren die zu Allergenen werden können.

Erst durch den Reifeprozess erhält man den für die Käsesorte typischen Geschmack, wie Butterkäse, Gouda, Raclett, Leerdammer, Edamer etc. Auch Schimmelpilz-Käsesorten wie Blauschimmel, Roquefort und Camembert sind sehr beliebt.

Aber auch Frischkäsesorten und Joghurts sowie andere Milchprodukte können zu einer Allergie führen.

Abhängig von der Sorte und der Reife kann neben dem Geschmack auch der Geruch sehr intensiv sein wie beispielsweise dem Harzer-Käse der viel Eiweiß und kaum Fett enthält und sich so gut für Muskelaufbau eignet. In der Regel enthält Käse, abgesehen von Light-Versionen, einen hohen Fettanteil.

Fettstufen im Käse

So kann der Fettanteil im Käse von 10 bis über 60% reichen. Er wird angegeben in % Fett i. Tr. also in Prozent der Trockenmasse, der Masse des Käse abzüglich des Wasseranteiles. Dieser setzt sich zusammen aus Fetten, Eiweißen und Mineralstoffen.

Man unterscheidet hier:

  • Dopppelrahmstufe mit mindestens 60% Fett i.Tr.
  • Rahmstufe mit mindestens 50% Fett i.Tr.
  • Vollfettstufe mit mindestens 45% Fett i.Tr.
  • Fettstufe mit mindestens 40% Fett i.Tr.
  • Dreiviertelfettstufe mit mindestens 30% Fett i.Tr.
  • Halbfettstufe mit mindestens 20% Fett i.Tr.
  • Viertelfettstufe mit mindestens 10% Fett i.Tr.
  • Magerstufe mit weniger als 10% Fett i.Tr.

Aber auch Zusatzstoffe wie Nüsse, Früchte, Pilze etc. die im Käse verarbeitet werden können zu Allergien führen.

Neben einer echten Käseallergie kann es auch zu einer Intoleranz kommen. Wie beispielsweise der Laktoseintoleranz oder der Histaminintoleranz. Hier können kleine Mengen verzehrt werden ohne, dass es zu Symptomen kommt. Bei einer Allergie führen bereits kleine Mengen zu Symptomen.

Gerade wenn man Käse mit Wein kombiniert genießt kann auch eine Histamin-Allergie ausgelöst durch den Wein die Ursache für die Symptome sein. Hier gilt es durch einen Allergietest zu ermitteln auf welche Allergene man genau reagiert.

Symptome der Käseallergie

Bei einer Käseallergie gilt es Käse in verschiedene Form, wie auch dem Belag auf der Pizza zu meiden.

Bei einer Käseallergie gilt es Käse in verschiedene Form, wie auch dem Belag auf der Pizza zu meiden.

Typische Symptome nach dem Verzehr von Käse können die folgenden sein:

  • Kratzen und Jucken im Hals und Rachen
  • Bildung von Bläschen und Pusteln an Mund und Zunge
  • Rötungen der Haut
  • Atembeschwerden bis hin zu einem allergischen Asthma
  • Kontaktekzeme und Nesselsucht

Liegt eine Allergie gegen Käse vor gilt es in erster Linie den Verzehr und Kontakt mit Käse zu meiden. Dabei wird Käse nicht nur häufig als Brotbelag genutzt auch zum Überbacken von Nudeln, als Belag auf Pizza etc. finden man ihn wieder.

Ebenso können Snacks und fertige Lebensmittel Spuren von Käse enthalten.

Mitunter muss auch der Konsum von Milch und einigen speziellen Käsesorten wie Schimmelkäse, Frischkäse, reifem Gouda etc. gemieden werden. Auch Sahne, Joghurts und andere Produkte die aus Milch gewonnen werden enthalten Milchzucker der zu Symptomen führen kann.

Kommt es zu allergischen Reaktionen können dieses akut mit Antiallergika in Form von Tabletten und Salben behandelt werden.

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