Inhalatoren bei Allergien

Inhalatoren bei Allergien

Inhalatoren bei Allergien helfen die Atemwege zu weiten und Entzündungen zu senken.

Inhalatoren bei Allergien helfen die Atemwege zu weiten und Entzündungen zu senken.

Je nach Allergieart können Inhalatoren bei Allergien helfen. Sie wirken durch das Inhalieren der Wirkstoffe auf die Atemwege und erweitern sie, auch werden Entzündungen gehemmt.

So werden sie insbesondere bei einer Hausstaubmilbenallergie, Tierhaarallergie oder einer Pollenallergie eingesetzt. Dabei kommen unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz die ihrerseits selbst zu allergischen Beschwerden führen können. Kommt es zu Beschwerden bei der Inhalation kann man auch auf natürliche Wirkstoffe wie Kräuter, Salzlösungen oder Kamille ausweichen.

So wirkt inhaliertes Salzwasser schleimlösend, antibakteriell und verhindert Trockenheit in Nase, Hals und Mund indem es die Schleimhäute befeuchtet.

Inhalatoren werden vom Arzt verschrieben in die man ein Medikamente einführt, welches im Inhalator vernebelt wird und dann nach einem tiefen Ausatmen tief in die Lungen eingeatmet wird. Die Wirkstoffe enthalten teilweise eine Angabe mit einer Zahl wie viel Atemzüge lang noch Wirkstoff enthalten ist.

Durch das Vernebeln werden die Wirkstoffe beim Einatmen besonders gut verteilt. Wichtig ist auch das Ausspülen der Mundstücke und das man anschließend Wasser trinkt, damit es nicht zu Bildung von Pilzen im Mundraum kommt durch verbleibende Reste des Medikamentes.

Für Kinder und Kleinkinder wird noch eine spezielle Gesichtsmaske, die Chamber, vorne auf den Inhalator aufgesetzt. So können sie das Medikament vollständig inhalieren, da sie oft Probleme mit der richtigen Anwendung des kleinen Mundstückes haben.

Möchte man Salzwasser inhalieren oder Kamillelösungen so gibt es auch spezielle Inhalatoren in die man unten heißes Wasser mit dem Wirkstoff einfüllt. Eingeatmet wird oben mit einem Mund- oder Nasenstück. Auch gibt es an der Seite eine kleine Pumpe die das Wasser aufwirbelt. Drückt man sie so ensteht neuer Dampf zum Inhalieren. Also vergleichbar mit der Funktion eines Topfes mit heißem Wasser über das man den Kopf mit einem Handtuch übergezogen beugt.

Die Wirkstoffe der Inhalatoren

Werden die Wirkstoffe tief inhaliert wirken sie besonders gut.

Werden die Wirkstoffe tief inhaliert wirken sie besonders gut.

Gerade bei Asthma nutzt man Wirkstoffe wie Beta-2-Sympathomimetika in Form von Pulver oder Aerosol, welches die Bronchien weitet. Liegt akutes Asthma vor so verwendet man ein schnell wirkendes Beta-2-Sysmpathomimetikum.

Kommt es zu Verkrampfungen der bronchialen Muskulatur so helfen Anticholinergika. Mit Hilfe von Cortison kann man Entzündungen in den Bronchien senken und Asthmaanfällen vorbeugen. Man wendet es also nicht bei einem akutem Anfall an, sondern viel mehr vorbeugend.

Bei akuten Anfällen helfen auch sogenannte Notfalltabletten die die Bronchien schnell weiten und ein Durchatmen wieder ermöglichen.

Die Kosten für verschriebene Inhalatoren und Wirkstoffe werden von der Krankenkasse übernommen. Man zahlt lediglich die typischen Rezeptgebühren.

Bei chronischem Asthma ist es auch wichtig, dass die Medikamente regelmäßig eingenommen werden mit einer entsprechenden Anzahl an Hüben pro Tag. Auch ein Peak-Flow-Meter kann dabei helfen das aktuelle Atemvolumen zu protokollieren und deutet so auf möglich bevorstehende Asthmaanfälle hin. Man atmet kräftig in das Gerät aus und kann den aktuellen Wert ablesen.

Man kann ebenso Luftbefeuchter und Vernebelungsgeräte für die Nacht anwenden. So wird die Atemluft im Schlafraum stets feucht gehalten und ermöglicht beschwerdefreies Schlafen.

Elektrische Inhalatoren werden meist nicht von der Krankenkasse übernommen. Man kann sie aber auch bei Apotheken ausleihen und versuchen die Krankenkasse davon zu überzeugen, dass die Ausleihkosten höher sind als die Kaufkosten.

 

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