Hopfenallergie

Hopfenallergie

Die Hopfenallergie wird durch die Pollen des Hopfen ausgelöst.

Die Hopfenallergie wird durch die Pollen des Hopfen ausgelöst.

Die Hopfenallergie wird durch die Pollen des Hopfen ausgelöst. Gerade in Anbaugebieten von Hopfnn tritt sie häufiger auf. Eine Allergie auf den Hopfen in Bier ist selten anzutreffen.

Gerade zur Hauptblütezeit des Hopfens im Mai befinden sich vermehrt Pollen des Hopfens in der Luft. Abhängig von den Temperaturen kann der Hopfen auch schon im April bzw. bis in den Juni hinein blühen.

Neben der eigentlichen Hopfenallergie sind auch Kreuzallergien möglich bei denen die Allergene denen des Hopfens ähneln so wie bei der Erle, Birke oder Hasel.

Der Hopfen gehört der Gattung der Hanfgewächse an und kann eine Höhe von bis zu 10 Metern erreichen. In Deutschland wird er hauptsächlich in den Gebieten Holledau und Hallertau angebaut. Damit gehören die Gebiete zu den größten Anbaugebieten für Hopfen weltweit.

Der Hopfen wird in erster Linie zu Bierbrauen benötigt, aber auch für andere Zwecke nutzt man Hopfen in der Weiterverarbeitung. So können Angstzustände und Schlafstörungen sowie innere Unruhe mit Hopfen als Heilpflanze behandelt.

Allergische Symptome gegenüber Hopfen

Zum Brauen von Bier wird Hopfen benötigt.

Zum Brauen von Bier wird Hopfen benötigt.

Bei der Hopfenallergie kommt es zu Symptomen nach mehrfachen Kontakten mit den Hopfen. Zunächst erfolgt eine Sensibilisierung gegenüber Hopfen bei der zunächst keine Symptome auftreten. Das Immunsystem erlernt hier eine fehlgeleitete Immunantwort auf den an sich harmlosen Hopfen.

Bei weiteren Kontakten werden dann Botenstoffe wie das Histamin ausgeschüttet die zu allergischen Reaktionen führen können.

So sind folgende Symptome typisch für eine Hopfenallergie:

  • Reizung der Atemwege, allergisches Asthma und Husten
  • Pusteln und Rötungen der Haut
  • Juckreiz und brennende Augen
  • Niesen, Schupfen und laufende Nase

Wenn dieses Symptome auftreten gilt es beim Dermatologen einen Allergietest durch zu führen, um eine mögliche Hopfenallergie zu diagnostizieren. Gegen die akuten Symptome helfen Antihistaminika die den Botenstoff Histamin blockieren.

Therapie der Hopfenallergie

Hopfen wird nicht nur zum Bierbrauen angebaut.

Hopfen wird nicht nur zum Bierbrauen angebaut.

Auch das Meiden der Hopfenpollen im Sinne einer allergenen Karenz ist wichtig.

So gilt es Aufenthalte im Freien in der Nähe von Hopfenanbau gebieten zu meiden, Atemmasken und Nasenfilter können hier zusätzlich helfen. Gerade wenn man berufsbedingt mit dem Hopfenanbau und -abbau zu tun hat gilt es Schutzmaßnahmen wie Handschuhe zu ergreifen.

Antiallergika erhält man auf Rezept vom Arzt oder auch rezeptfrei im Internet oder der Apotheke.

Hopfenpollen kann man vom Wohnbereich fernhalten durch Pollengitter an den Fenstern und Türen, Staubsauger mit speziellem Hepa-Filter, regelmäßiges Wischen sowie Wechsel von Kleidung und Waschen der Haare in denen sich gern Pollen verfangen. Zu dem sollte man Polstermöbel und Teppiche immer gründlich reinigen. In Deutschland ist die Pollenbelastung durch Hopfen außerhalb der Hauptblütezeit eher gering.

Eine Hyposensibilisierung kann ebenfalls durch geführt werden. Dabei wird der Körper bzw. das Immunsystem allmählich an die Allergen des Hopfens gewöhnt, ähnlich wie bei einer Impfung.

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