Goldallergie

Goldallergie

Reines Gold wie in einem Goldbarren, englisch bullion, führt selten zu einer Goldallergie, meist sind es die enthaltenen anderen Metalle bei einer Legierung wie Nickel oder Kupfer die die Beschwerden hervorrufen.

Reines Gold wie in einem Goldbarren, englisch bullion, führt selten zu einer Goldallergie, meist sind es die enthaltenen anderen Metalle bei einer Legierung wie Nickel oder Kupfer die die Beschwerden hervorrufen.

Eine Goldallergie ist einer Kontaktallergie auf das Edelmetall Gold. Sie kommt selten vor. Gerade Gold gilt als relativ unbedenklich für Allergiker.

Im Gegensatz zum Beispiel führt Nickel in Modeschmuck häufig zu Beschwerden. So ist häufig nicht reiner Gold-Schmuck die Ursache, sondern die Tatsache, dass man gern Legierungen nutzt die zwar wie reines Gold wirken, aber gemischt wurden mit anderen Metallen, welche wiederum verantwortlich für die allergischen Symptome sind.

Die Wertigkeit beim Gold wird in Karat angegeben. Je weniger Anteile anderer Metalle enthalten sind, umso reiner ist das Gold. So steht 24 Karat Gold für 24 Anteile Gold, also reinem Gold. Bei 18 Karat sind 18 Teile aus Gold von 24 möglichen. Die anderen werden mit verschiedenen Metallen aufgefüllt.

So kann man den Goldton beeinflussen in dem man Nickel, Kupfer und Silber mit reinmischt.

Weißgold enthält so: Gold, Nickel, Zink und Kupfer

Rotgold enthält: Gold, Nickel und Kuper

Gelbgold enthält: Gold, Silber und Kupfer

Gold findet man nicht nur in Schuck wie Ringen, Armreifen, Ketten, Ohrringen etc. Auch in der Zahnmedizin nutzt man es als edle Zahnfüllung.

Werden Goldsalze bzw. Teile des Goldes durch den Speichel gelöst und über die Schleimhäute aufgenommen kann es auch im Mund zu allergischen Symptomen wie Schwellungen, Entzündungen, Juckreiz etc. kommen.

In der Zahnmedizin nutzt man neben Gold häufig Kupfer, Silber, Platin, Palladium sowie seltenen Metalle wie Kobalt, Rhodium, Rhenium und Mangan.

Die eigentliche Allergie bildet sich erst nach mehrfachem Kontakt aus, nach einer Phase der Sensibilisierung in der Antikörper vom Immunsystem gebildet werden. Bei weiteren Kontakten mit Gold kommt es dann zu den Symptomen einer Kontaktallergie

Symptome einer Goldallergie

Schmuck wie Ringe aus Gold enthalten häufig auch andere Metalle, je nach Goldfarbe.

Schmuck wie Ringe aus Gold enthalten häufig auch andere Metalle, je nach Goldfarbe.

Kommt es zu Beschwerden durch Gold bzw. legiertem Gold, so treten nach einigen Stunden oder Tage folgende Reaktionen auf:

  • Rötungen der Haut, Bildung von Bläschen und Ekzemen
  • Schwellungen der Schleimhäute
  • Juckreiz
  • Husten, Schnupfen
  • Atemprobleme
  • Einen anaphylaktischen Schock

Durch einen Allergietest kann eine Sensibilisierung gegenüber dem Edelmetall oder anderen Metallen wie Nickel nachgewiesen werden. Beim Vorliegen der Allergie gilt es den Hautkontakt zu meiden.

Akute Beschwerden können mit Antihistaminika in Form von Salben und Tabletten behandelt werden. Diese enthalten häufig Kortison welches die Entzündungsvorgänge im Körper hemmt und abklingen lässt.

Zahnfüllungen aus Gold sind hier ggf. ebenfalls zu ersetzen.

Ein Schnelltest aus der Apotheke, ein Dimethylglyoxim-Test, Nickeltest oder DMG-Test kann Hinweise auf eine mögliche Allergie fern.

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