Fleischallergie

Fleischallergie

Bei einer Fleischallergie sind häufig die enthaltenen Proteine problematisch.

Bei einer Fleischallergie sind häufig die enthaltenen Proteine problematisch.

Kommt es nach dem Verzehr von Fleisch zu allergischen Symptomen kann eine Fleischallergie die Ursache sein. In erster Linie führen die im Fleisch enthaltenen Eiweiße zu allergischen Symptomen.

Wird das Fleisch beim Kochen und Braten erhitzt werden die meisten der Proteine in ihrer allergenen Wirkung unschädlich gemacht.

So kann insbesondere der Verzehr von rohem Fleisch wie bei Schweinemett oder Rindertatar zu Beschwerden führen oder wenn das Steak medium serviert wird.

Die Fleischallergie ist eine eher selten verbreitete Allergieform. Unter allen Allergikern leidet in etwa nur 1% an dieser Allergie. Auch sind hier Kreuzallergien möglich.

  • Wer beispielsweise auf Kuhmilch allergisch reagiert erleidet bei rohem Rindfleisch häufig auch an Symptomen.
  • Bei einer Tierhaarallergie gegen die Epithel der Katze kommt es häufig zu Allergien bei Schweinefleisch.
  • Liegt eine Allergie gegen Hühnereiweiß vor, dann ist häufig auch Geflügel wie Hühnerfleisch problematisch.

Aber nicht nur die im Fleisch enthaltenen Proteine führen zu Allergien. So können Gewürze bei der Zubereitung und auch Konservierungsstoffe zu Beschwerden führen.

Nicht zu unterschätzen sind auch die Antibiotika die bei der Aufzucht der Tiere verwendet werden und über das Fleisch auch zu allergischen Reaktionen führen können.

Dabei bildet sich die Allergie erst nach mehrfachem Verzehr von Fleisch aus. Wird man von Zecken gebissen gelangt über ihren Speichel das Kohlenhydrat Alpha-Gal in den menschlichen Organismus.

Es kommt zur Bildung von Antikörper, die dazu führen, dass der darauf folgende Fleischverzehr zu Beschwerden führen kann. So kann man durchaus durch einen einzigen Zeckenbiss eine Allergie gegen Fleisch ausbilden.

Häufig verbreitet ist diese Zeckenart bisher jedoch nur in Australien und nicht in den europäischen Breitengraden. Die möglichen Symptome treten hier auch erst mit einer zeitlichen Verzögerung auf, wenn das Fleisch im Magen und Darm zersetzt wird und das allergen Kohlenhydrat freigesetzt wird und das Immunsystem aktiviert.

Die Symptome der Fleischallergie

Nicht jede Fleischsorte führt gleichermaßen zu Beschwerden.

Nicht jede Fleischsorte führt gleichermaßen zu Beschwerden.

Die möglichen Symptome der Allergie sind typisch für eine Nahrungsmittelallergie.

Es kommt häufig zu

  • Beschwerden im Magen-Darm-Trakt
  • Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
  • Ausschlägen und Rötungen der Haut
  • Bildung von Pusteln und Bläschen an Lippen und Mund
  • Juckreiz und Entzündungen der Haut
  • einem anaphylaktischem Schock
  • Schnupfen und laufender Nase

Eine Allergie kann durch einen Allergietest diagnostiziert werden. Man kann durch einen IgE-Bluttest oder einen eine Prickthauttest genau ermitteln gegen welche Fleischsorte man allergisch reagiert:

  • Schwein
  • Rind
  • Pute
  • Hähnchen
  • Pferd

Liegt eine Allergie gegen bestimmte Sorten vor können andere mitunter bedenkenlos verzehrt werden. Kommt es zu einer Allergie durch das Alpha-Gal ist die Situation problematischer, da es in fast allen Fleischsorten von Säugetieren vorkommt. Fisch ist hingegen relativ unbedenklich. Beim Menschen und einigen Primaten kommt dieses Kohlenhydrat nämlich nicht vor.

Treten akute Symptome auf können diese mit Antiallergika behandelt werden. Das enthaltene Cortison lindert in der Regel schnell Symptome an der Haut und den Schleimhäuten.

Droht ein lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock so sollte wie bei einer Insektengiftallergie ein Notfallset mitgeführt werden.

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