Erdnussallergie

Erdnussallergie

Die Erdnussallgerie kann schon bei kleinen Mengen des Allergens lebensbedrohlich werden.

Die Erdnussallgerie kann schon bei kleinen Mengen des Allergens lebensbedrohlich werden.

Nach dem Verzehr von geringen Mengen an Erdnüssen kommt es bei der Erdnussallergie zu teils heftigen Symptomen. Es kann sogar zu lebensbedrohlichem anaphylaktischem Schock kommen.

Da Erdnüsse ein besonders hohe allergene Potential enthalten müssen sie seit 2005 auf Zutatenlisten von Produkten explizit aufgeführt werden.

Allergiker sollten daher auch auf Bezeichnungen wie „kann Spuren von Erdnüssen enthalten“ achten. Innerhalb der möglichen Allergien ist die Erdnussallergie eine der häufigsten die sogar zum Tod führen kann und somit ähnlich gefährlich wie eine Insektengiftallergie.

Bei der Erdnussallergie handelt es sich um eine Lebensmittelallergie, also um den Allergietyp I dem Soforttyp. Erdnüsse sind keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte. Die Erdnuss ist daher verwandt mit Erbsen und Bohnen.

Ursprünglich stammen der bei uns beliebte Snack aus Südamerika. Heute werden Erdnüsse in Indien, Südamerika und Afrika angebaut. Man kann sie roh, geröstet, gesalzen etc. verzehren.

Auch beliebt sind sie als Brotaufstrich in Form von Erdnussbutter. Bei chinesischen Speisen wird die Erdnuss auch gern in Form einer Erdnusssauce zum Fleisch serviert.

In der Regeln treten allergische Symptome unmittelbar nach dem Verzehr der Erdnuss auf oder mit ein paar Stunden Verzögerung.

Aufgrund von angeschwollenen Schleimhäuten im Hals- und Rachenbereich kann die Allergie dann durch Atemnot lebensbedrohlich werden, wenn man versehentlich Erdnüsse isst.

In den Erdnüssen sind viele verschiedene Allergene enthalten, was sie so gefährlich für Allergiker macht. Schon wenige Milligramm können zu Symptomen führen.

Schon Kleinkinder und Babys können von dieser Allergie betroffen sein.

Mögliche Symptome einer Erdnussallergie

Produkte die Erdnüsse enthalten gilt es bei einer Erdnussallergie zu meiden.

Produkte die Erdnüsse enthalten gilt es bei einer Erdnussallergie zu meiden.

Die Erdnussallergie führt zu starken Beschwerden wie:

  • Atemnot und anaphylaktischem Schock
  • Juckreiz im Hals und an den Lippen und der Zunge
  • Schwellungen im Rachen, der Zunge und Lippen
  • Rötungen im Gesicht und der Haut
  • Starkem Hustenreiz

Ob eine Allergie gegen Erdnüsse vorliegt kann durch einen Allergietest ermittelt werden. Hier kann ein Prickt-Hauttest, eine IgE-Bluttest oder auch ein Provokationstest angewendet werden.

Eine Desensibilisierung ist ebenfalls möglich. Man arbeitet bei der Gabe des Allergenes nicht mit Extrakten, sondern geringen Mengen an Erdnuss die oral verabreicht werden.

So kann sich das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnen.

Wie bei einer Insektengiftallergie empfiehlt es sich für den Notfall ein spezielles Set mit Adrenalinspritze mit sich zu führen, wenn es zu einem anaphylaktischem Schock kommt.

Liegt die Allergie vor sollten Erdnüsse in jeder Form gemieden werden sowohl geröstet als und geröstet und auch Produkte die Erdnüsse enthalten, wie Kuchen, Chips. Schokoriegel, Eis, Erdnussbutter etc.

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