Eichenallergie

Eichenallergie

Eine Eichenallergie wird durch die Pollen des in Europa weit verbreiteten Baumes ausgelöst.

Eine Eichenallergie wird durch die Pollen des in Europa weit verbreiteten Baumes ausgelöst.

Die Eichenallergie wird durch die Pollen der Eiche ausgelöst. Sie löst so Heuschnupfen aus, ist allerdings ein eher seltener Auslöser.

Es gibt auch einige Kreuzallergien auf Pollen anderer Pflanzen die zur selben Zeit blühen. Die Eiche ist in Deutschland weit verbreitet und gehört zu den Buchengewächsen (Fagaceae).

Auch europaweit ist die Eiche der häufigst verbreitete Baum. Dabei kann die Eiche eine Höhe von bis zu 40 Metern erreichen. Ihr breiter Stamm wird in der Holzverarbeitung gern zur Produktion von Möbeln und für den Hausbau genutzt. Ebenso nutzt man Eiche für Eichenfässer zu Lagerung und Reife von Whiskey und Weinen etc.

Die Eicheln der Eiche werden auch von Tieren als Futterquelle und in der Schweinzucht (Mast) genutzt als Tierfutter.

Zur Eichenallergie kommt es vorwiegend in der Hauptblütezeit von Februar bis April. Somit gehört die Eiche zu den Frühblütern und kann nach einem milden Winter auch schon früher anfangen zu blüten.

Die Symptome der Eichenallergie

Kommt es zu typischen Symptomen eines Heuschnupfens wie:

  • Rötungen der Haut und Pusteln
  • Reizung der Atemwege, einem allergischen Asthma oder Husten
  • Schnupfen, Niesen und Jucken der Nase
  • Geschwollenen und brennenden Augen

sollte ein Allergietest beim Hautarzt gemacht werden. Eine mögliche Ursache für den Heuschnupfen kann eine Allergie auf die Pollen der Eiche sein.

Zu den möglichen Kreuzallergien der Eichenallergie gehören:

  • Birken-Pollen
  • Hasel-Pollen
  • Erle-Pollen
  • und Buche-Pollen

Diese tragen ähnliche Allergen in sich wie die Eiche. Aber auch andersherum können diese Allergie eine Kreuzallergie auf Eichen-Pollen haben.

Therapiemöglichkeiten bei einer Eichenallergie

Die Eicheln werden in der Tierhaltung zur Fütterung und auch für Bastelarbeiten mit Kindern gern verwendet und gesammelt.

Die Eicheln werden in der Tierhaltung zur Fütterung und auch für Bastelarbeiten mit Kindern gern verwendet und gesammelt.

Grundsätzlich gilt beim Heuschnupfen ein Meiden der Allergene als sinnvolle Therapiemaßnahme. So gilt es zu den Pollenflugzeiten Aufenthalte im Freien zu meiden und Fenster möglichst geschlossen zu halten.

Auch können Pollengitter, Luftfilter, Nasenfilter, Atemmasken und Filter in Staubsaugern und Klimananlagen sowie im Auto die Pollen-Belastung senken.

Akute Symptome können durch Tropfen und Tabletten (Antihistaminika) bekämpft werden. Viele Antiallergika sind sogar rezeptfrei in der Apotheke erhältlich oder können im Internet günstiger bestellt werden.

Ebenso ist ein gründliches und regelmäßiges Reinigen der Wohnung, Teppiche, Polstermöbel und das Wechseln und Reinigen der Kleidung sowie Haare-Wasche vor dem zu Bettgehen hilfreich, um die Pollenanzahl zu verringern.

Durch eine Hyposensibilisierung kann man die Symptome dauerhaft reduzieren oder gar gänzlich beseitigen.

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