Efeuallergie

Efeuallergie

Das an Gebäudewänden rankend Efeu kann zu einer Efeuallergie führen.

Das an Gebäudewänden rankend Efeu kann zu einer Efeuallergie führen.

Die Efeuallergie ist eine Kontaktallergie auf das Araliengewächs, lateinisch „araliacea“, Efeu. So können Rötungen der Haut, Bildung von Pusteln und Bläschen die Folge eines Kontaktes mit der Pflanze sein.

Aber auch einige Produkte enthalten Efeuextract.

Allergiker sollten also bei der Gartenarbeit Handschuhe tragen und Produkte (Kosmetika und Medikamente) meiden in denen das Extrakt des Efeus enthalten ist.

Man spricht auch von einer immergrünen Pflanzen die häufig als Kletterwurzel zu dekorativen Zwecken an Gebäuden (Hauswänden), Zäunen, Bäumen angebaut wird.

Dabei blüht Efeu in Europa in der Zeit von September bis Oktober mit kleinen Blüten. Ihre Pollen führen jedoch selten zu einer Allergie.

Viel mehr ist das in dem Efeu enthaltene Falcarinol das Allergen, welches zu Symptomen führen kann. Es dient der Pflanze als Pestizid zur Abwehr von Pilzen. Auch Karotten und roter Ginseng enthalten diesen Stoff, daher sind hier Kreuzallergien möglich.

Efeu wird auch in der Medizin als Heilpflanze verwendet. So kann es Erkältungen lindern, Krämpfe lösen, Reizhusten bekämpfen und wird bei der Erkrankung von Bronchien genutzt.

Die Symptome einer Efeuallergie

Efeu, auf Englisch climber, wächst auch gern an Zäunen hoch und entlang.

Efeu, auf Englisch climber, wächst auch gern an Zäunen hoch und entlang.

Beim Kontakt mit der Efeu-Pflanze kommt es häufig zu folgenden allergischen Reaktionen:

  • Rötungen der Haut, Ausschläge und Ekzeme
  • Juckreiz, Bildung von Bläschen und Pusteln
  • Husten, Schnupfen und ein Asthma-Bronchiale

Beim Kontakt mit Efeu gilt es daher Handschuhe zu tragen oder die Pflanze gänzlich zu meiden. Auch Produkte mit Extrakten der Pflanze sollte man meiden und Packungsinhalte beachten.

Durch einen Allergietest kann eine Allergie bestimmt werden.

Wer also häufig in Kontakt mit Efeu bei der Gartenarbeit etc. kommen kann sollte Arbeitshandschuhe tragen.

Akute Beschwerden können mit kortisonhaltigen Tabletten und Salben behandelt werden.

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