Diclofenac-Allergie

Eine Diclofenac-Allergie kann gegen Schmerzmittel wie Voltaren zur Behandlung von Sportverletzungen auftreten.

Eine Diclofenac-Allergie kann gegen Schmerzmittel wie Voltaren zur Behandlung von Sportverletzungen auftreten.

Diclofenac-Allergie

Die Diclofenac-Allergie führt bei Verwendung von Medikamenten wie Voltaren und anderen die Diclofenac als Wirkstoff enthalten zu allergischen Symptomen.

Wie bei allen Medikamente gilt es hier zwischen möglichen Nebenwirkungen und den Symptomen einer Allergie zu unterscheiden. Hierbei kann ein Allergietest dabei helfen eine bestehende Allergie nachzuweisen. Man kann hier einen Hauttest wie den Pricktest, einen Bluttest oder einen Provokationstest anwenden.

Man nutzt den Wirkstoff Diclofenac zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen. So hilft es bei Sportverletzungen, Hexenschuss, rheumatischen Erkrankungen, Prellungen etc. Dabei wird es in Form einer Salbe oder eines Gels aufgetragen wie beim Voltaren.

Aber auch als Injektion oder in Form von Tabletten kann der Wirkstoff verabreicht werden.

Dabei zählt Diclofenac zu den nicht-steroidalen Entzündungshemmern die man mit „NAISD“ abkürzt. Es gehört zur Gruppe der nichtopiooiden Analgetika und kann Fieber, Schmerzen und Entzündungen lindern.

Man erhält es von verschiedenen Herstellen und in verschiedenen Produkten wie Voltaren Schmerzgel, Diclo-Puren, Diclac, Diclac-Reatrad, Votarenspray oder Voltaren Duo. Ursprünglich kam es 1970 auf den Markt und wurde von der Firma Novartis (Ciba-Geigy) vertrieben.

Kommt es zu einer Diclofenac-Allergie sind die Beschwerden nur schwer von möglichen Nebenwirkungen wie Hautrötungen zu unterscheiden.

Die Beschwerden können auch erst einige Stunden oder Tage nach dem Kontakt mit dem Wirkstoff auftreten, wie bei einer Spättypallergie typisch.

Treten Symptome auf gilt es den Wirkstoff zu meiden. Die Verwendung von Antihistaminika kann die Symptome lindern.

Symptome einer Diclofenac-Allergie

Typische Beschwerden einer Diclofenac-Allergie sind:

  • Rötungen der Haut, Ausschläge, Bildung von Kontaktekzemen
  • Juckreiz
  • Atembeschwerden, allergisches Asthma
  • Schwellungen der Schleimhäute der Nase, Mund und Rachens
  • In seltenen Fällen kann es auch zu einem anaphylaktischem Schock kommen
  • Nesselfieber, Bildung von Pusteln

Konnte eine Allergie gegen den Wirkstoff Diclofenac nachgewiesen werden gilt es alternative Schmerzmittel zu nutzen die anderen Wirkstoffe enthalten.

Ähnliches gilt für Patienten mit Bluthochdruck oder Diabetes, da der Wirkstoff auch die Gefäße erweitert und die Durchblutung fördert und so gerade bei Durchblutungsstörungen, Gefäßerkrankungen und Herzerkrankungen nicht unproblematisch sein kann.

Generell gilt es auch bei alternativen Präparaten die Nebenwirkungen und mögliche Allergien zu beachten.

Gegen Schmerzen kann man auch Aspirin nutzen, wenn eine Diclofenac-Allergie vorliegt. Es gehört zur Gruppe der COX-2-Inhibitoren und so sollten Kreuzallergien auf NSAID ausgeschlossen sein.

Liegt jedoch eine Allergie gegen Aspirin vor kann man auch auf andere Produkte wie die rezeptpflichtigen Novaminsulfon oder Metamizol ausweichen.

. Aber auch bei diesem Medikament kann es zu Allergien und Nebenwirkungen kommen.

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