Chromallergie

Chromallergie

Chrom wird nicht nur zu dekorativen Zwecken genutzt, es schützt Stahl auch vor Rost, kann aber auch zu einer Chromallergie führen.

Chrom wird nicht nur zu dekorativen Zwecken genutzt, es schützt Stahl auch vor Rost, kann aber auch zu einer Chromallergie führen.

Eine Chromallergie ist eine Metallallergie bzw. Kontaktallergie bei der es zu einer Überreaktion des Immunsystemes gegenüber Chrom kommt.

Chrom wird häufig verwendet um Metall zu verchromen und es so vor Korrosion zu schützen und optisch aufzuwerten, also für dekorative Zwecke.

In Farben nutzt man es auch als Rostschutzmittel und findet es auch in Gerbstoffen bei der Lederverarbeitung und auf dem Bau mit Stahl-Beton sowie in der Textilien verarbeitenden Industrie.

Chrom wird häufig in der Chrom III und Chrom IV Verbindung genutzt und löst bei gut 5% der Weltbevölkerung eine Allergie aus. Chromsalze und Chromate sind hier die Allergene auf die das Immunsystem Antikörper bildet währen der Sensibilisierungsphase.

Bei weiteren Kontakten mit Chrom kommt es dazu zu entzündlichen Vorgängen im Körper. Die Beschwerden nach dem Kontakt mit Chrom treten erst mit einer zeitlichen Verzögerung von einigen Stunden oder Tagen auf. Daher ist es besonder schwer die eigentliche Ursache im Nachhinein zu ausfindig zu machen.

Die Symptome einer Chromallergie

Bei einer Chromallergie gilt es den Kontakt mit Chrom zu meiden.

Bei einer Chromallergie gilt es den Kontakt mit Chrom zu meiden.

Treten Beschwerden auf die durch Chrom ausgelöst werden, kann es unter anderem zu folgenden Beschwerden kommen:

  • Rötungen der Haut, Bildung von Schuppen auf der Haut und Kontaktekzeme
  • Trockene, raue und rissige Hände sowie Zementkrätze
  • Atembeschwerden, Schnupfen
  • Ein allergischer Schock

Eine Allergie kann durch einen Allergietest ermittelt werden. Hierbei wird ein Pflaster mit dem Allergen auf den Rücken geklebt und mögliche Beschwerden einige Tage lang beobachtet, Veränderungen auf der Haut (Epikutantest).

Aber auch in Lebensmittel können sich Ablagerungen von Chrom befinden. So können Fische durch Umweltverschmutzungen Chrom enthalten oder auch Eier, Nüsse, Krustentiere und Obstsorten.

Mögliche Kontakte mit dem Metall sollten bei einer Allergie gemieden werden. Bei akuten Beschwerden können Antihistaminika die Symptome lindern. Bei berufsbedingtem Kontakt mit dem Metall sollte man Schutzkleidung (Handschuhe, Atemmaske etc.) tragen, damit der Kontakt mit dem Allergen den Dämpfen etc. vermieden wird. Eventuell ist hier auch aufgrund einer Berufskrankheit ein Berufswechsel nötig.

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