Cannabis-Allergie

Cannabis-Allergie

Auch eine Cannabis-Allergie ist möglich.

Auch eine Cannabis-Allergie ist möglich.

Gibt es tatsächlich eine Cannabis-Allergie?

Cnnabis oder auch Marihuana oder Gras genannt ist nicht nur eine Droge, sie wird auch als Heilmitteln bei verschiedenen Erkrankungen verwendet.

Tatsächlich existiert auch eine Cannabis-Allergie, diese ist jedoch nicht weit verbreitet und ihrer Symptome sind eher von schwächerer Heftigkeit.

Cannabis ist in vielen Ländern als Droge verboten, jedoch werden immer häufiger die Gesetze gelockert und das Kraut als Heilmittel angewendet.

Cannabis kann sogar bei einigen Allergien die Symptome lindern und wird so als Medikament gegen Allergien angewendet.

Gerade das in den Pflanzen enthaltene THC löst bei einer Cannabis-Allergie Symptome aus.

Welche Symptome gibt es bei der Cannabis-Allergie?

Die Symptome ähneln denen von Heuschnupfen. Denn auch die Pollen der Pflanze können zu Allergien führen. So kommt es nicht beim ersten Kontakt mit dem Allergen zu Symptomen, sondern erst bei weiteren, nach dem eine Sensibilisierung stattgefunden hat.

Typische Symptome sind:

  • Rötungen der Haut
  • Niesen
  • geschwollenen Augen
  • Augenjucken
  • angeschwollenen Nasenschleimhäute
  • Magenbeschwerden, Durchfall
  • Hautausschlag
  • Ekzeme auf der Haut
  • Kopfschmerzen
  • auch ein anaphylaktischer Schock ist möglich
Ähnlich wie bei Heuschnupfen gilt die Meidung der Cannabis-Pflanze, um Symptome zu lindern.

Ähnlich wie bei Heuschnupfen gilt die Meidung der Cannabis-Pflanze, um Symptome zu lindern.

Wer schon jahrelang Marihuana geraucht hat, kann auch plötzlich eine Allergie gegen die Pflanze entwickeln

Es gibt einige hundert Arten des angebauten Hanfes weltweit. Dabei wird das Marihuana aus den weiblichen Pflanzenblüten gewonnen indem man Harz aus ihnen presst.

Dieses wird auch als Haschisch bezeichnet und hat eine berauschende Wirkung. Dabei enthält es THC (Tetrahydrocannabinol).

Man spricht daher auch von einer THC-Allergie. Schon im Mittelalter nutzte man die Hanf-Pflanzen als Heilmittel. So hilft es bei Migräne, Krämpfen, Neuralgie, Schlafstörungen, Erkrankungen der Atemwege und akutem Rheuma.

Häufig wird es als Zigarette geraucht, im Gebäck verbacken und konsumiert. Aber auch als Getränk kann es konsumiert werden. Früher wurde es auch zur Herstellung von Tinkturen und Tabletten genutzt.

Diagnose

Dabei kann eine mögliche Allergie durch einen Hauttest beim Hautarzt ermittelt werden. Hierzu wird eine verdünnte Form auf der Haut aufgetragen und beobachtet, ob Symptome auftreten.

Da der Konsum in Deutschland nicht legal ist, sollte man dennoch nicht den Gang zum Arzt scheuen wenn ein Verdacht besteht.

Auch Kreuzallergien sind möglich, so reagiert der Körper auf Allergene die ähnlich den THC-Allergenen sind. So kommt es häufig bei Tabak und Tomaten zu Kreuzallergien mit der THC-Allergie.

Was tun bei einer THC-Allergie?

Liegt eine Allergie vor gilt es den Auslöser zu meiden. Man sollte also kein Cannabis mehr zu sich nehmen. Gerade bei Aufenthalten im Ausland bei denen man wahrscheinlich in Kontakt mit den Pflanzen kommen könnte sollte man mit Vorsicht unternehmen. So ist der Anbau in den USA legal. In Europa wird man die Pflanze eher selten antreffen.

Wer beruflich häufig mit der Pflanze in Kontakt kommt sollte Schutzmaßnahmen wie Handschuhe und Atemschutz ergreifen.

Nutzt man als Patient Cannabis, so sollte man bei einer Allergie auf alternative Präparate ausweichen.

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