Ambrosia

Ambrosia

Ambrosia ist für Allergiker besonders gefährlich.

Ambrosia ist für Allergiker besonders gefährlich.

Ambrosia ist eine Einwandererpflanze deren Pollen besonders häufig schlimme allergische Reaktionen hervorrufen können. Gerade im Bezug auf den Pollenflug-Kalender verlängert sie auch für Allergiker die Allergiesaison und so die Leidenszeit.

Interessanterweise passt sich die Pflanze den Umwelteinflüssen an und wird dabei immer aggressiver.

Jedes Jahr beginnt für Allergiker die Leidenszeit aufs neue wenn die Pollen durch die Luft fliegen. Dabei sind bekannte Gräser, Birke und Hasel immer wieder aufs Neue verantwortlich für Heuschnupfen, laufende Nasen, gerötete Augen etc. Aber auch die eingewanderte neue Art, die Ambrosia-Pflanze ist für Allergiker äußerst lästig.

Sie findet man häufig als Unkraut in wilden Gärten und am Straßenrand wo sie sich rasant vermehren kann.

Dabei wird die Pflanze selbst auch durch Autoabgase, also Stickstoffdioxid (NO2) selbst gestresst und passt darauf hin den Protein-Mix ihrer Pollen an. Die Proteine vergrößern sich dabei um Faktoren von 2 bis 10 und führen so verstärkt zu heftigen allergischen Reaktionen bei den Betroffenen. Mögliche Folgen können Asthma und Heuschnupfen sein.

Die Ambrosia-Pflanze

Bei der Entfernung der Ambrosia-Pflanze empfiehlt es sich Handschuhe zu tragen.

Bei der Entfernung der Ambrosia-Pflanze empfiehlt es sich Handschuhe zu tragen.

Ambrosia kann sich rasant vermehren da eine Pflanze zwischen 3000 und 60.000 Samen in ihrer einjährigen Lebenszeit abstoßen kann. Sogar eine Milliarde Pollen können von einer einzigen Pflanze ausgehen.

Dabei schädigen und reizen Autogase mit Stickstoffdioxid allein schon die Schleimhäute und in Kombination mit den aggressiven pflanzlichen Proteinen werden diese noch mehr gereizt.

Die Ambrosia-Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika. Man bezeichnet sie auch als Beifußblättriges oder Aufrechtes Traubenkraut. Ihr lateinischer Name lautet Ambrosia artemisiifolia und kam vermutlich über Vogelfutter nach Europa.

Verstärkt der sonnige Süden Deutschlands, also in Bayern hat mit der Plage zu kämpfen.

Auch in Brandenburg vermehrt sich das Kraut schlagartig in den letzten Jahren.

Die Reaktionen die Ambrosia auslösen kann sind heftiger als bei Birke oder bei Gräsern. Das Unkraut kann bis zu 1,80 Meter hoch wachsen und blüht vor allem ab Juli bis August und Oktober. Es hat also eine lange Pollenflugzeit im Kalender.

Beim Rasenmähen verteilt sich der Samen sogar noch stärker, beispielsweise am Straßenrand von Autobahnen. Zur Beseitigung von Ambrosia sollte man unbedingt Handschuhe anziehen und die Pflanze am besten komplett mit der Wurzel ausreißen und nicht mähen. Die Samen können nämlich noch Jahre lang im Boden überleben und neu keimen.

Ebenso empfiehlt es sich einen Mundschutz bei den Arbeiten zu tragen und die Pflanzen in großen Plastiksäcken zu entsorgen. Große Bestände mit über 100 Pflanzen sollte man den ansässigen Behörden zwecks Beseitigung melden.

In Deutschland messen gut 40 Stationen den Pollenflug, aber eine Ausrottung der Pflanze wie in der Schweiz ist nicht in Sicht. In der Schweiz wurde die Ausrottung gesetzlich beschlossen und konsequent umgesetzt.

Weitere Tipps für Allergiker im Umgang mit Pflanzen können sie hier nachlesen.

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