Akute Therapie

Akute Therapie

Akute Therapie bei Allergien bekämpft in erster Linie die Symptome.

Akute Therapie bei Allergien bekämpft in erster Linie die Symptome.

Akute Therapie was hilft bei akuten Symptomen einer Allergie? Von der Akutphase bei einer Allergie spricht man wenn das Immunsystem auf Allergene reagiert und es zu Symptomen wie Juckreiz, Rötungen der Augen, laufender Nase, Schwellungen an den Schleimhäuten, Ausschlägen und Rötungen der Haut oder Problemen im Verdauungstrakt kommt.

Hier gibt es eine Vielzahl an Medikamenten die bei der Bekämpfung von Symptomen in der akuten Phase helfen.

Die akute Therapie verspricht so Linderung der Symptome, aber nicht die Bekämpfung der eigentlichen Ursache. Hier kann eine Hyposensibilisierung dauerhaft Linderung der Symptome bringen.

Vielmehr verhindern die Medikamente in der akuten Phase, das die Entzündungsprozesse sich weiter ausbreiten. Eine Heilung der Allergie erfolgt hierbei nicht. Auch besteht die Gefahr das sich in gut der Hälfte der Fälle die Allergie sogar verschlimmern kann wenn man nur die Symptome und nicht die Ursachen bekämpft. Durch einen Etagenwechsel kann es sogar zu chronischem Asthma kommen.

Medikamente für die akute Therapie

Mit einem Inhalator können Glukokortikoide inhaliert werden.

Mit einem Inhalator können Glukokortikoide inhaliert werden.

In erster Linie nutzt man Antihistaminika für für die akute Therapie. Diese blockieren den Botenstoff Histamin der zu Entzündungsvorgängen im Körper führt.

Es gibt über 50 verschiedene Präparate die bei Symptomen an der Haut, Nase und den Augen angewendet werden können. Dabei kann man die Histaminika in weitere Untergruppen unterteilen.

Ältere Antihistaminika die der ersten Generation angehören haben starke Nebenwirkungen. Sie wirken zwar gegen den Botenstoff Histamin, machen aber den Patienten müde und schläfrig. Sie helfen gut bei Neurodermitis und lindern den Juckreiz. Aufgrund ihrer sedierenden Wirkung sollte man sie abends vor dem zu Bett gehen einnehmen.

Neue Antihistaminika wirken schnell und machen den Patienten kaum müde. So kann man sie auch problemlos tagsüber einnehmen. Sie schränken den Alltag mit Beruf, Schule oder beim Autofahren nicht ein. Ihre Wirkung tritt meist schon nach 30 Minuten ein und lindert die akuten Symptome. Antihistaminika wirken als Mastzellen-Stabilisatoren (Cromoglicinsäure etc.). Kommt es zu einem allergenen Kontakt kann sich der Botenstoff Histamin schlechter festsetzen. Sie sollten bereits im Vorfeld von möglichen Symptomen eingenommen werden oder wenn die ersten Symptome einsetzen. Ihre Wirkung ist hier allerdings nur eingeschränkt.

Budesonid befindet sich in Kapseln die durch eine Nadel zerstört werden und kann dann beim tiefen ein Atmen inhaliert werden, Ein gründliches Mundausspülen verhindert nach der Anwendung die Bildung von Pilzen.

Kortison bzw. die draus weiterentwickelten Glukokortikoide Budesonid, Ciclesonid, Mometason, Fluticason, Beclometason) werden erfolgreich bei der akuten Behandlung von Allergien eingesetzt. Häufig sind sie deutlich wirksamer als Antihistaminika. Auch sind die Nebenwirkungen mittlerweile sehr gering. In erster Linie hemmen sie die Entzündungen. Man sollte sie frühzeitig anwenden da ihre Wirkung erst mit einer Verzögerung von einigen Stunden wirken. Sie werden örtlich angewendet und können mit einen Inhalator inhaliert werden.

Ebenfalls inhaliert werden können langwirksame (Salmeterol oder Formoterol) und kurzwirksame ß2-Sympathomimetika als Reliever bei Asthma bronchiale. Diese kommen gerade bei einem akuten Asthma-Anfall zum Einsatz.

Adrenalin wirkt gerade bei einen anaphylaktischem Schock besonders gut und dient so als Notfallmedikament. Es kann von Patienten selbst mit einen Autoinjektor injiziert werden. Gerade bei einer Insektengiftallergie sollte man einen Autoinjektor immer bei sich tragen.

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